
Künstliche Intelligenz ist wie ein Schwamm: Sie saugt Trainingsdaten aus diversen Quellen auf und presst diese auf Befehl, gemäß der Wünsche des Benutzers und statistischer Wahrscheinlichkeiten neu arrangiert, wieder heraus. In den USA müssen sich ChatGPT-Macher OpenAI und Financier Microsoft deswegen nun einer Sammelklage bekannter Autoren stellen, unter ihnen „Game of Thrones“-Erfinder George R. R. Martin.
Käme die Idee von einem Menschen, würde man vielleicht von „Fan-Fiction“ reden – mitunter würdigen Hobby-Autoren ihre Lieblings-Fantasiewelten mit eigenen (Kurz-)Geschichten. Um Franchises wie „Star Wars“ oder „Star Trek“ ist eine florierende Szene entstanden. Auch zum Fantasy-Phänomen „Game of Thrones“, das in der Buchvorlage von George R. R. Martin „Das Lied von Eis und Feuer“ heißt, gibt es „Fan-Fiction“. Und auch der Sprachalgorithmus ChatGPT versuchte sich an so einer Geschichte, tappte damit aber in eine Falle, die den Hersteller Milliarden kosten könnte.
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