SW Bregenz-Coach Andy Heraf hat seine Stammelf nach knapp zwei Wochen Eingewöhnung im Kopf, viel versuchen will er nicht mehr. Und trotz zuletzt mangelnder Torgefahr ortet der Ex-Teamspieler die Probleme der Mannschaft eher in der Defensive als im offensiven Bereich.
„Vielleicht war es im Nachhinein besser, gegen eine Mannschaft wie Amstetten zu verlieren, sie sehe ich weit vorne“, meint Bregenz-Coach Andy Heraf nach dem misslungenen Debüt gegen starke Niederösterreicher, „weil wirklich wichtig wird es jetzt.“
Und für die kommenden Aufgaben hat sich der Wiener nun ein klareres Bild machen können, auf welche seiner Spieler er bauen will. „Aus diesen Infos werde ich jetzt die erste Elf formen, das wird immer klarer. Wir haben einen sehr großen Kader, das verleitet zu Experimenten. Aber dafür haben wir keine Zeit mehr jetzt.“
In den Trainings sah der 58-Jährige auch in seiner zweiten Woche in der Festspielstadt viel Positives, bremst aber die Erwartungen dennoch. „Es ist immer noch alles sehr frisch, wir schauen noch, wie wir unsere Taktik am besten umsetzen können. Aber die Spieler sind sehr willig, sie ziehen voll mit.“ Der Kader ist weiter gut gefüllt, 24 Feldspieler hat Heraf auf dem Training. Fast zu viele, meint er. Auch Johannes Tartarotti ist wieder fit, hat zudem seine Sperre abgesessen. Einzig Offensivmann Nicolas Rossi fehlte bei der gestrigen Einheit angeschlagen.
Keine Wunderdinge
Was er bisher in Bregenz gesehen hat, ließ den Optimismus des Neo-Trainers nicht schwinden, an die Qualität des Kaders glaubt er fest. Auch die in dieser Saison bisher mangelnde Torgefahr – zehn Treffer erzielte Bregenz in zehn Spielen – sieht er nicht dramatisch. „Wir haben schon in der zweiten Hälfte gegen Amstetten Halbchancen kreiert, Wunderdinge darf man keine erwarten, es hat ja Gründe, warum wir Letzter sind“, sagt Heraf, „und ich orte unsere Probleme auch eher in der Defensive als in der Offensive. Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich mir Verteidiger wünschen, keine Stürmer.“
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