26-Kilo-Kürbis

„Wir haben einen großen Garten der Superlative“

Kärnten
18.10.2025 11:00

Bei Josef Wieland blüht und gedeiht die Natur in Rekordmaßen: Einen 26-Kilo-Kürbis, den größten Nussbaum von St. Veit und einen über vier Meter hoher Brombeerstrauch darf der Kärntner sein Eigen nennen.

Im Süden der Herzogstadt steht im Garten von Josef Wieland ein wahrer Rekordbaum. „Das ist der größte Nussbaum von St. Veit“, bestätigt sogar der Stadtgärtner. Unter seiner Krone lebt ein Mann, der mit 79 Jahren noch voller Tatendrang ist. 25 Jahre lang war Wieland bei der Agrar-Technik als Baggerfahrer tätig. „Ich hab Forst- und Gemeindestraßen gebaut.“ Doch seine wahre Leidenschaft galt immer schon dem Garten. „Gart’ln tua i schon immer“, sagt er schmunzelnd.

Heuer erlebte Wieland eine ganz besondere Überraschung. Ein Kürbis der Sorte „Langer von Neapel“ erreichte sagenhafte Maße: einen Meter Länge, 20 Zentimeter Durchmesser und stolze 26,7 Kilo Gewicht. „So einen großen Kürbis hatten wir noch nie“, erzählt seine Frau Friederike begeistert. 

Sein Nussbaum ist der größte der Stadt St. Veit.
Sein Nussbaum ist der größte der Stadt St. Veit.(Bild: Christian Krall)

Großer Kürbis und hoher Brombeerstrauch
In seinem Garten baut Wieland drei Kürbissorten an: Langer von Neapel, Hokkaido und Butternuss. Der „Lange von Neapel“ ist dabei eine kleine kulinarische Besonderheit: „Den muss man schälen, in Scheiben schneiden und herausbraten wie ein Schnitzerl. Oder man trocknet ihn, mahlt ihn und mischt ihn mit Salz – dann hat man das ganze Jahr was davon“, verrät Wieland sein Geheimrezept.

Neben Kürbissen finden sich bei Wielands auch Kräuter im Tragerl, Birnen, Äpfel, Quitten und Kirschen. Aus den Früchten werden hausgemachte Säfte hergestellt – besonders stolz ist der Hausherr auf seinen Kronprinz Rudolf, „der hat die meisten Vitamine“, weiß er genau. Und auch der Brombeerstrauch im Garten ist ein echtes Naturwunder: Über vier Meter hoch, zwei Etagen voller Früchte – „ein paar Kübel hab ich schon geerntet“, sagt Wieland. Was einst als kleines Pflänzchen begann, ist in 20 Jahren zu einem wahren Beerenparadies geworden. 

Viele Brombeeren konnte Wieland von seinem vier Meter hohen Brombeerstrauch ernten.
Viele Brombeeren konnte Wieland von seinem vier Meter hohen Brombeerstrauch ernten.(Bild: Christian Krall)

Naturfreund und Wanderführer
Wenn der Garten im Winter ruht, schnallt Josef seine Skier an. Gemeinsam mit einem Skilehrer macht er die Pisten unsicher. Als geprüfter Wanderführer und Lehrwart im Schneeschuhwandern zieht es ihn in die Natur, wo er neue Energie tankt. Aufgewachsen ist der Naturfreund in Zosen bei Hüttenberg, „dort, wo die Füchse gute Nacht sagen“, erzählt seine Frau mit einem Augenzwinkern.

„Die schönsten Sachen wachsen in der Brennnessel“, verrät Frederike schmunzelnd. Und Josef ergänzt: „Die sollte man nicht mähen – da kommen die schönsten Schmetterlinge.“

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