Offenes Geständnis eines Ex-Stars! Ein früherer Arsenal-Profi spricht offen über seinen finanziellen Absturz, obwohl er während seiner Karriere ein Millionen-Gehalt hatte.
Emmanuel Eboué, ehemaliger Verteidiger beim FC Arsenal, hat im Podcast „The 5th House“ offen über seine Situation gesprochen: „Ich habe alles verloren in meinem Leben in England. (...) Ich hatte drei Häuser und viele Autos. Ich habe alles verloren, auch mein Geld.“
Laut der „Daily Mail“ hat der Ivorer in seiner Karriere rund 20 Millionen Pfund (etwa 23 Millionen Euro) verdient, von denen heute kaum noch etwas übrig ist.
Tiefe Krise
Der finanzielle Absturz belastete den 42-Jährigen auch mental schwer. „Ich war sehr niedergeschlagen. Die Presse wusste, wo ich wohne, deshalb war sie jeden Tag da. Ich musste Kartons zerschneiden und sie in die Fenster hängen, damit sie keine Bilder von mir machten. Es war wirklich schlimm, ich habe nicht einmal gegessen.“
Streit mit Berater als Wendepunkt
Die Probleme begannen gegen Ende seiner Karriere. Eboué wurde vorgeworfen, seinen Berater nicht bezahlt zu haben. „Sie wollten, dass ich meinem Agenten eine Million Euro gebe. Ich sagte zu Ihnen, dass ich lieber mit dem Fußballspielen aufhören würde, als ihnen das Geld zu geben.“
Er zog den Streit durch – und verlor. Die FIFA sperrte ihn 2016 für ein Jahr, sein Vertrag bei Sunderland wurde aufgelöst. Nach der Sperre fand Eboué keinen neuen Verein mehr und seine Karriere war schlagartig vorbei.
Neustart in Afrika
Inzwischen hat sich der 42-Jährige wieder stabilisiert. Nach seiner Scheidung hat er erneut geheiratet und arbeitet als Trainer für junge Spieler in der Elfenbeinküste für den afrikanischen Verband CAF. Dennoch hofft er, eines Tages zu einem seiner ehemaligen Klubs zurückzukehren, beispielsweise zu Arsenal oder Galatasaray.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.