Rettung kam zu spät
Drama: Wanderer stirbt 1300 Meter tief in Höhle
In einer schwer zugänglichen Höhle in Deutschland hat ein Wanderer am Freitag einen medizinischen Notfall erlitten. Wenig später starb der Mann an den Folgen.
Wie ein Polizeisprecher mitteilte, befand sich der Mann mit einer geführten Gruppe in der schwer zugänglichen Falkensteiner Höhle auf der Schwäbischen Alb im Landkreis Reutlingen im Bundesland Baden-Württemberg. Die Gruppe soll bereits mehr als 1300 Metern tief in der Höhle unterwegs gewesen sein.
Einsatzkräfte kamen zu spät
Plötzlich erlitt ein Wanderer aus der Gruppe einen medizinischen Notfall, Bergwacht und Rettungsdienst rückten mit Spezialkräften zu Hilfe, versorgten den Mann vor Ort, konnten ihn aber nicht mehr retten.
Zugang offiziell verboten
Die Schwäbische Alb ist für ihre Höhlen bekannt – besonders beliebt ist die Falkensteiner Höhle. Seit 2018 ist der Zugang zur Falkensteiner Höhle wegen der Gefahr plötzlicher Hochwasser offiziell verboten und nur mit Ausnahmegenehmigung der Gemeinde Grabenstetten möglich.
„Der Einsatz gestaltete sich äußerst kompliziert, weil im Inneren der Höhle kein Funkempfang bestand“, sagte der Polizeisprecher gegenüber dem „Focus“. Außerdem sei die Höhle in Grabenstetten nur zu Fuß über unwegsames Gelände zu erreichen. Das habe den Einsatz erschwert. Allein der Weg zum Patienten soll etwa eineinhalb Stunden in Anspruch genommen haben.
Neben Bergwacht, Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei unterstützen spezialisierte Höhlenretter aus mehreren Landkreisen die Maßnahmen.








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