Die „Krone“ bekam in Innsbruck einen Einblick in das Trainingszentrum von Siemens. Für einen wachsenden Markt werden laut Prokurist Uwe Tilzen „engagierte neue Lehrlinge stets gesucht“.
„Die guten Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten, die es hier gibt, haben mich damals überzeugt.“ Das sagt Philipp Korsitzky, warum er sich für eine Ausbildung bei Siemens in Innsbruck entschieden hat. Der 17-jährige Tiroler macht eine Lehre als Mechatroniker für Automatisierungstechnik. „Nach meiner Ausbildung kann ich entweder Techniker bleiben, in den Vertrieb wechseln oder ins Büro gehen. Ich habe sehr viele Möglichkeiten.“
Beim Besuch der „Krone“ im Trainingszentrum arbeitet er gemeinsam mit Lehrlingskollegin Sandy Bachmann an einer Alarmanlage und einer Brandmeldeanlage.
„Mit dem Machen lerne ich, wie es geht“
„Ich komme am Morgen in das Unternehmen und überlege mir zuerst, was machbar ist und was ich heute schaffen kann. Dann schaue ich mir an, ob ich einen aufgetretenen Fehler beheben oder etwas erweitern muss. Und ich denke darüber nach, welche weiteren coolen Funktionen ich beim aktuellen Projekt noch einbinden könnte“, gibt der junge Tiroler einen Einblick in seinen Arbeitsalltag.
„Das Spannende ist, dass man zuerst in der Berufsschule alles lernt und das dann in der Praxis tatsächlich selber anwenden darf. Man hört es, geht raus und setzt es direkt um. Und mit dem Machen lerne ich schlussendlich, wie es wirklich geht.“
Eine unserer Stärken ist, dass wir ganz nah am Kunden sind. Dafür setzen wir auch lokale Partner ein.

Uwe Tilzen
Bild: Christof Birbaumer
„Empfehle das jedem, der etwas machen möchte“
Empfehlen würde Philipp eine Lehrausbildung bei Siemens „jedem Jugendlichen, der nicht nur in der Theorie Sachen lernen möchte, sondern auch etwas sehen und anfassen möchte und wirklich etwas machen will.“ Und er verspricht etwaigen Interessenten einen abwechslungsreichen Job: „Wir haben keinen Tag, an dem wir das Gleiche machen. Wenn man am Montag arbeiten geht, kümmert man sich am Dienstag schon um ein anderes Problem oder eine andere Baustelle.“
Auf zwei Sektoren fokussiert
Kommendes Jahr feiert Siemens sein 125-jähriges Bestehen. „Wir sind auf zwei Sektoren fokussiert. Einerseits auf smarte Infrastruktur, wo wir die Energiewende und Dekarbonisierung begleiten und unsere Kunden bei der Entwicklung energieeffizienter Systeme unterstützen. Andererseits auf die Digitalisierung der Industrie, wo wir vom digital entworfenen Produkt zur vollautomatisierten Fertigung kommen“, erklärt Uwe Tilzen, der Leiter der Niederlassungen in Tirol und Salzburg. In beiden Bereichen habe Siemens einen wachsenden Markt vor sich.
Um diesen wachsenden Markt bedienen zu können, braucht es natürlich auch qualifiziertes Personal. Hier setzt das Unternehmen vor allem auf die Ausbildung von Lehrlingen.
Ein handwerkliches Geschick und ein Grundinteresse sollten die Jugendlichen mitbringen.

Markus Waldhart
Bild: Christof Birbaumer
Auch Sommersportwoche und Ausflüge als „Zuckerl“
„In Innsbruck bieten wir Elektrotechnik mit dem Hauptmodul 3 und 4 und Mechatronik mit dem Hauptmodul 1 an. Im Training betreuen wir die Lehrlinge aus Vorarlberg und Tirol. In Summe sind es für alle Lehrjahre zusammen derzeit 20 Jugendliche, die wir ausbilden. Für heuer haben wir noch vier offene Stellen in der Elektrotechnik“, verrät der technische Lehrlingsausbildner Markus Waldhart. Um den Jugendlichen die bestmögliche Ausbildung bieten zu können, investiere das Unternehmen stets in den allerneuesten Stand der Technik. „Wenn es um Künstliche Intelligenz, 3D-Druck oder Nachhaltigkeit geht, überlegen wir uns stets, was die Zukunft bringen könnte, damit wir das schon ausbilden und im Portfolio haben, bevor es relevant wird.“
Begrüßt werden die Neuankömmlinge mit einem Auftaktseminar, das auf Teamwork ausgelegt ist. „Im zweiten und dritten Lehrjahr gibt es eine Sommersportwoche und im vierten ein einwöchiges Abschlussseminar, in dem wir ihre weitere Karriere bei uns besprechen. Auch Firmenausflüge stehen immer wieder am Programm.“
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