Die Stadt Dornbirn (Vorarlberg) weist Anrainer ausdrücklich darauf hin, weder Laub, Grünschnitt noch sonstige Abfälle im Müllerbach oder entlang seiner Ufer zu entsorgen. In der Vergangenheit drohte der Bach immer wieder überzulaufen, auch die lokalen Kleinwasserkraftwerke leiden unter der illegalen Abfallentsorgung.
Die Stadt Dornbirn hat alle Anrainer des Müllerbachs gebeten, Gartenabfälle wie Laub und Grünschnitt nicht im Wasserlauf oder an seinen Ufern zu entsorgen. Stattdessen sollen diese Materialien ausschließlich über die Biotonne, die städtische Sammelstelle für Grüngut oder durch Kompostierung im eigenen Garten deponiert werden.
Betrieb der Kleinkraftwerke gestört
Diese Maßnahme ist notwendig, weil Ablagerungen im Müllerbach zu Betriebsstörungen in den drei Kleinkraftwerken entlang des Wasserlaufs führen können. Verstopfte Rechen beeinträchtigen zudem den Wasserfluss, weiters können an Brücken oder verengten Abschnitten durch Abfallansammlungen lokale Überschwemmungen entstehen.
Der Müllerbach dient nicht nur der Energiegewinnung, sondern ist für die Stadt Dornbirn auch ein wichtiger Entwässerungsweg. Folglich habe es höchste Priorität, die Funktionalität der Kleinwasserkraftwerke langfristig zu sichern, hieß es seitens der Stadt.
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