Nach über drei Stunden

Grabher verliert Marathon-Match bei Sand-Comeback

Tennis
06.07.2026 16:46
Porträt von Vorarlberg Sport
Von Vorarlberg Sport

Nach ihrem Erstrunden-Aus in der Qualifikation für das Grand Slam-Turnier in Wimbledon ist Julia Grabher wieder auf ihren Lieblingsbelag Sand zurückgekehrt. Leider ohne Erfolg! Zum Auftakt des „Grand Est Open 88“ – einem WTA 125er-Turnier im französischen Contrexeville – verlor die Österreicherin gegen Rebeka Masarova (Sz) mit 6:7 (5), 6:4 und 5:7 nach 

Im ersten Satz entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Wobei beide Spielerinnen ihre Aufschlagspiele mehr oder weniger ungefährdet durchbrachte. Die erste und einzige Breakchance fand schließlich die Weltranglisten-155. aus der Schweiz beim Stand von 6:5 in Form eines Satzballs vor. Allerdings ließ sie diese Möglichkeit ungenutzt und so musste die Entscheidung im Tiebreak fallen. 

Aufholjagd ohne Happy-End
Dort kassierte die seit 2. Juli 30-jährige Vorarlbergerin gleich zwei Mini-Breaks und geriet 0:3 in Rückstand. Zwar konnte Grabher noch auf 5:5 ausgleichen, nach einem weiteren Mini-Break zum 6:5 verwertete Masarova ihre zweite Chance zur 1:0-Satzführung.

Blitz-Game bringt Entscheidung
Im zweiten Durchgang ließ Österreichs aktuelle Nummer vier, die im WTA-Ranking auf Position 116 geführt wird, sowohl beim Stand von 2:1 als auch bei 3:2 je zwei Breakbälle aus. Im nächsten Game rettete sie sich dann selbst zweimal vor dem Serviceverlust und nutzte ihrerseits den sechsten Spielball zum 4:3. Nachdem Grabher bei 4:4 erneut einen Breakball abwehren konnte und auf 5:4 stellte, ging im zehnten Game alles ganz schnell. Julia zog auf 40:0 davon und nutzte ihren ersten Satzball zum 1:1-Ausgleich.

Grabher vergibt Matchball
Der alles entscheidende dritte Durchgang verlief dann ähnlich wie Satz eins. Lange Zeit gaben sich beide Spielerinnen keine Blöße, brachten ihre Aufschlagspiele problemlos durch. Erst im achten Game geriet Grabhers Gegnerin ins Straucheln – zwei Breakchancen ließ die Österreicherin jedoch ungenutzt. Im zehnten Game wehrte sie dann zuerst drei Spielbälle von Masarova ab ehe, sie ihren ersten Matchball vergab. Danach konnte zwar noch einen weiteren Spielball abwehren – im fünften Versuch gelang der Schweizerin aber der 5:5-Ausgleich.

Dramatisches Ende
Ein Game, das Spuren hinterließ! Gleich im nächsten Spiel zog Masarova bei Aufschlag Grabher auf 40:15 davon. Einen Breakball konnte Julia zwar abwehren, den zweiten dann jedoch nicht mehr. Doch noch war die Vorarlbergerin nicht geschlagen. Bei 5:6 ging sie als Rückschlägerin rasch 40:0 in Führung. Allerdings ließ sie alle drei Chancen aufs Rebreak aus. Nachdem Masarova ihren ersten Matchball noch ausließ, verwertete schließlich ihren zweiten nach einer Gesamtspielzeit von 3:12 Stunden zum 7:6 (5), 4:6 und 7:5-Erfolg über die Österreicherin.

Zweite Niederlage gegen Masarova
Damit verlor Grabher auch das zweite Duell mit Masarova. Das bis Montag einzige Aufeinandertreffen mit der 26-jährigen Schweizerin hatte es im März 2022 gegeben, als sie sich zum Auftakt des Challengers von Marbella (Sp) nach mehr als zweistündigem Kampf mit 4:6, 6:2 und 3:6 geschlagen geben musste.

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