Bei ihr steht die Familie über allem: Anna-Maria Ferchichi ist die Mutter von acht Kindern und Frau von Bushido. Im letzten Familienurlaub wurde der Super-Mutter alles zu viel – sie musste abbrechen.
Zuerst verletzte sich ihr Sohn schwer, jetzt musste sie frühzeitig abreisen – bei der Familie Ferchichi geht es zurzeit drunter und drüber. Was eigentlich als entspannter Urlaub mit der ganzen Großfamilie geplant war, entpuppte sich schnell als Albtraum.
Sohn Djibi schwer verletzt
Es fing damit an, dass Anna-Maria Ferchichis Sohn Djibi bei einem Bootsunfall fast sein kompletter Arm durchtrennt worden war. Der Kleine musste daraufhin notoperiert werden – für die Mama des 11-Jährigen ein Riesen-Schock.
Ich habe in diesem Urlaub gemerkt, dass ich nicht kann. Ich muss alleine sein, ich ertrage das nicht.
Anna-Maria Ferchichi in ihrem Podcast „Zwischen Dubai und Köln“
Achtfach-Mutter an ihren Grenzen
„Bei mir war kein Platz mehr zum Atmen“, erzählt Anna-Maria Ferchichi in ihrem Podcast „Zwischen Dubai und Köln – mit Anna-Maria und Kim“. Bis jetzt habe die Achtfach-Mama noch mit niemandem über das Thema gesprochen, nun muss sie ihre Gedanken dazu aber teilen. Sie sei nicht der Typ, der ausflippt. Sie sei eigentlich sehr ausgeglichen. „Ich habe in diesem Urlaub gemerkt, dass ich nicht kann. Ich muss alleine sein, ich ertrage das nicht“, sagt sie. Den der Urlaub war für sie kein richtiger Urlaub. Durch den Unfall ihres Sohnes und dem damit verbundenen Stress konnte sie keine Minute entspannen.
Im Juli letzten Jahres teilte Anna-Maria Ferchichi dieses süße Familienfoto aus ihrem Urlaub in Südtirol.
„Musste abbrechen“
Nach dem ganzen Stress beschloss die 43-Jährige, den Urlaub frühzeitig abzubrechen und fuhr alleine zurück nach Dubai. „Ich habe gedacht, ich muss hier weg. Ich habe dann zu Anis und den Kindern gesagt: Ich werde wieder nach Hause fahren. Ich muss jetzt einfach mal alleine sein.“, erzählte sie im Podcast.
Ferchichi musste an sich selbst denken
Zum ersten Mal seit eineinhalb Jahrzehnten machte Anna-Maria etwas nur für sich. „Es war ein Zwiespalt zwischen ‘Ich brauche das‘ und ‘Warum mache ich das?‘“, gibt sie zu. Dass sie selten um Hilfe bittet und oft glaubt, alles allein bewältigen zu müssen, sei ihr erst jetzt richtig bewusst geworden.
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