Die neue Staffel von „Euphoria“ sorgt für zahlreiche Schlagzeilen. Der Grund: die irren OnlyFans-Szenen von Sydney Sweeney. Und das bringt Hollywoods heißester Blondine jetzt mächtig Ärger ein!
Sweeney als Hündchen, Riesenfrau oder frivoles Baby – in ihrer Rolle als Cassie Howard bedient die Schauspielerin in der neuen Staffel von „Euphoria“ derzeit alle – vermeintlichen – Fetische, die auf OnlyFans so bedient werden. Doch die Darstellung der schamlosen OnlyFans-Beauty, der nichts, wirklich gar nichts zu anzüglich ist, bringt echte OnlyFans-Models derzeit gehörig auf die Palme.
Sweeney als Baby ist empörend!
Im Gespräch mit „Variety“ gehen gleich mehrere Beautys mit der 28-Jährigen hart ins Gericht. „Vieles daran ist einfach lächerlich und grotesk“, schimpfte etwa Sydney Leathers, die seit 2017 auf OnlyFans aktiv ist, über die Darstellung ihrer Profession in der Kult-Serie. Was sie besonders ärgere, sei, dass die Darstellung von Sexarbeiterinnen in Hollywood fast nie positiv sei, sondern „immer absurd oder deprimierend und selten zutreffend“.
Auch Sweeneys Darstellungen seien fern ab der Realität – und noch mehr. Denn vieles, was Sweeney in der Rolle der Cassie für OnlyFans aufnehme, sei in Wahrheit sogar verboten. Etwa „die tatsächliche, behauptete oder gespielte Ausbeutung, der Missbrauch oder die Schädigung von Personen unter 18 Jahren“. Dass die Hollywood-Schönheit in „Euporia“ daher als Baby inszeniert werde, sei schlichtweg empörend, so Leathers.
Ex-Kinderstar zieht Vergleich mit eigener Karriere
Auch Maitland Ward, Ex-„Boy Meets World“-Kinderstar und nun OnlyFans-Model, hält Sweeneys Baby-Szenen für unerträglich. „Das trägt einmal mehr dazu bei, Stereotype zu verfestigen, dass Sexarbeiterinnen keinen moralischen Kompass haben und alles für Geld tun würden“, schimpfte Ward, die laut „Variety“ monatlich sechsstellige Beträge auf dem Portal verdient, im Gespräch mit dem Magazin.
Außerdem verstärken Szenen wie diese das falsche Stigma, „dass Sexarbeit irgendwie gleichbedeutend mit Menschenhandel und sexuellem Missbrauch sei“, fuhr sie fort. „Und sie meinten nur: ,Lasst uns einen Witz daraus machen. Das ist ja so witzig‘. Ich lache nicht.“
Ward zieht in ihrer Tirade sogar vergleiche mit ihrer früheren Schauspiel-Karriere. Die Szenen von Sweeney erinnerten sie daran, „als ich in ,Boy Meets World‘ in Dessous herumstolziert bin. Die Autoren lassen einfach ihren Fantasien freien Lauf. Jemanden, der so klassisch blond und schön ist und einen üppigen Busen hat, als Hund und Baby zu verkleiden, ist wirklich bizarr, aber gleichzeitig in Hollywood so üblich.“
„Weitere Ebene des Absurden“
Und Sydney Sweeney? Die schweigt bislang zu ihren nicht ganz jugendfreien Szenen. Anders als Sam Levinson, Schöpfer von „Euphoria“. „Wir wollten immer eine weitere Ebene des Absurden finden, die wir einbringen können“, meinte dieser bereits im April im Gespräch mit dem „Hollywood Reporter“ über Cassies OnlyFans-Job. Das Besondere daran sei vor allem, dass Sweeneys Rolle sich dabei von ihrer Haushälterin ablichten lasse.
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