In der Gailtalklinik

Längere Wartezeiten durch „schwere Erkrankungen“

Kärnten
18.07.2025 12:00

Für die Rehabilitation nach neurologischen Vorfällen ist die Gailtalklinik in Hermagor eine der ersten Adressen in Kärnten. Doch seit einiger Zeit herrscht Personalmangel und nicht alle Betten können belegt werden.

„Es handelt sich um eine vorübergehende Reduktion der Betten. Das dient der Entlastung des bestehenden Personals“, erklärte Landesrätin Beate Prettner im Rahmen der Landtagssitzung auf Anfrage des zweiten Landtagspräsidenten Christoph Staudacher (FPÖ). Das KABEG-Management verweist auf mehrfache Erkrankungen und eine „nicht vorhersehbare“ schwere Erkrankung in der Belegschaft.

„Die Gailtalklinik ist ein unverzichtbarer Faktor in der Region. Vor einem Personalengpass in der Neurologie haben wir schon länger gewarnt“, betont Staudacher. Nun sollen laut KABEG in den nächsten Wochen nur geplante Patienten aufgenommen – schwer betroffene Patienten sollen genau geprüft werden. „Es wird mit den Krankenhäusern in Villach und Klagenfurt koordiniert, die Patienten länger bei sich betreuen“, so Prettner. „Akutpatienten werden raschest behandelt.“

Für Patienten, die noch mobil sind, werden sich aber Wartezeiten ergeben – zumindest bis zu Herbst, dann sollen wieder die Kapazitäten hochgefahren werden. „Wie sieht es mit der intensivmedizinischen Betreuung aus? Ist beim Transport immer ein Facharzt dabei?“, erkundigt sich Staudacher. „Natürlich ist eine passende Begleitung gewährleistet, notfalls auch mit dem Rettungshubschrauber“, beruhigt Prettner, die den Mitarbeitern der Gailtalklinik „Respekt und Dank“ ausspricht und den Erkrankten rasche Genesung wünscht.

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