Dreister Betrugsversuch im Bezirk Klagenfurt-Land: Skrupellose Täter gaben sich telefonisch als Polizisten aus und brachten eine 82-Jährige dazu, ihre gesamten Wertgegenstände auszuhändigen. Dank eines Nachbarn und einer Großfahndung klickten die Handschellen.
Es war der übliche Modus operandi: Gegen 14 Uhr erhielt eine Pensionistin in Moosburg einen für sie besorgniserregenden Anruf von einem angeblichen Polizisten aus Klagenfurt. Der vermeintliche Ermittler teilte ihr mit, dass ihr Wohnhaus von Einbrechern ausgespäht worden sei und demnächst ein Coup bevorstehen würde.
Im Sinne ihrer eigenen Sicherheit sollte das verängstigte Opfer (82) all ihre Wertsachen zusammensuchen und in einer Tasche vor ihrem Wohnhaus deponieren. Beamte würden diese dann abholen und verwahren. Tatsächlich betrat wenige Stunden später eine Frau das Grundstück in Moosburg und holte das wertvolle „Paket“ ab.
Was einem aufmerksamen, couragierten Nachbarn nicht verborgen geblieben und verdächtig vorgekommen ist. Woraufhin dieser geistesgegenwärtig das Kennzeichen des Fluchtwagens notierte und die Polizei alarmierte. Umgehend wurde in Folge eine Großfahndung eingleitet. Mit Erfolg! Zwei Stunden später wurde das Auto in Framrach im Bezirk Wolfsberg gestoppt.
Beute unter Beifahrersitz
Und die wahren Beamten entdeckten im Fahrzeug der falschen Kollegen, unter dem Beifahrersitz, auch die Beutestücke aus Moosburg. Der slowakische Lenker (30) sowie seine mutmaßliche Komplizin, eine 48-jährige Österreicherin, wurden festgenommen und ins Polizeianhaltezentrum nach Klagenfurt gebracht.
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