Der Krieg in der Ukraine ist ein Drohnenkrieg: Ukrainer und Russen schicken seit Putins Überfall im Februar 2022 täglich Kamikaze-Sprengstoffdrohnen ins Territorium des Gegners – und zerstören damit Energieinfrastruktur, Waffenlager und Wohngebäude. Die Abwehr der billigen, aber effektiven Waffe ist nicht nur für den einzelnen Soldaten eine Herausforderung. Sie muss auch wirtschaftlicher werden, sind sich westliche Militärs einig.
20.000 bis 50.000 US-Dollar – mehr soll ein Exemplar der wegen ihres Motorgeräuschs von den Ukrainern „fliegendes Moped“ getauften iranischen Sprengstoffdrohne Shahed-136, die Russland als Geran-2 in Lizenz produziert, nicht kosten. Zum Vergleich: Der Preis einer Flugabwehrrakete liegt selbst bei einfachen Modellen selten unter einer Million US-Dollar, besonders leistungsfähige Modelle können sogar Dutzende Millionen Dollar pro Stück kosten. Der Abschuss der billigen fliegenden Bombe mit solchen Mitteln wäre freilich „unwirtschaftlich“ – weshalb dies- und jenseits des Atlantik billige Abfangdrohnen entwickelt werden. Krone+ zeigt Ihnen, wie sie funktionieren.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.