Das große Interview

Ist Amerika noch unser Freund, Herr Botschafter?

Außenpolitik
13.12.2025 20:01

Er ist Trumps Mann in Österreich: In seinem ersten Interview spricht der neue US-Botschafter „Art“ Fisher über Spannungen in den transatlantischen Beziehungen, sein Verhältnis zum amerikanischen Präsidenten, den Tod seiner Mutter zu Thanksgiving und seinen Partner, der mit ihm nach Wien kam.

Die Residenz des amerikanischen Botschafters in Wien-Hietzing ist Hochsicherheitsgebiet. Wir sind akkreditiert, werden kontrolliert und geben unsere Pässe ab. Dann geht es über Stufen steil hinauf zur weihnachtlich geschmückten Bauhaus-Villa.

Die Residenz des US-Botschafters in Wien ist Hochsicherheitsgebiet.
Die Residenz des US-Botschafters in Wien ist Hochsicherheitsgebiet.(Bild: Martin A. Jöchl)

Arthur Fisher, den alle „Art“ nennen, wartet schon und führt uns nach einer herzlichen Begrüßung gleich zum fünf Meter hohen, mit viel Gold und Glitzer behängten Christbaum. „Ich liebe Weihnachten“, erklärt er und schaltet noch ein zusätzliches Deckenlicht an, das den Baum besser beleuchtet. Aus dem Lautsprecher klingt leise „Coming home for Christmas“, auf Tischchen und Simsen stehen kleine weiße und rote Weihnachtssterne, es duftet nach Zimt und Mandarinen. „Das ist mein erstes Interview“, erklärt er, als wir später auf zwei Lehnsesseln im Raum nebenan Platz nehmen. Er sagt es ohne eine Spur von Nervosität, fast ein bisschen stolz.

Krone“: Zunächst mein herzliches Beileid zum Tod Ihrer Mutter.
Arthur Fisher: Oh, ich danke Ihnen vielmals.

Wann haben Sie sie zuletzt gesehen?
Zu Thanksgiving. Das war das Lieblingsfest meiner Mutter. Bis Thanksgiving hat sie durchgehalten. Ich bin so dankbar, dass ich bei ihr sein konnte, als sie starb. Meine Zwillingsschwester Amy war auch bei ihr. Ich werde deshalb vor Weihnachten zurück in die USA zur Beerdigung fliegen.

War Ihre Mutter stolz darauf, dass Sie Botschafter in Wien werden?
Das war sie. Meine Mutter ist wahrscheinlich der weltweit größte Kennedy-Fan. Am stolzesten hat sie gemacht, dass ich in einem Haus wohnen würde, in dem Präsident Kennedy zu Gast war. Und auch, dass ich Botschafterin Victoria Kennedy nachfolge, vor der sie großen Respekt hatte.

Wie überrascht waren Sie selbst von Ihrer Nominierung?
Eine liebe Freundin und Mentorin von mir, Mary Dawkins, ist ehemalige US-Botschafterin. Eines Abends beim Essen sagte sie zu mir: „Art, wenn du jemals gebeten wirst, deinem Land zu dienen, muss die Antwort Ja lauten.“ Als Präsident Trump letztes Jahr also anrief, – ich glaube, es war am 17. Dezember – war ich überrascht, aber gleichzeitig fühlte ich mich auch sehr geehrt. Und ich sagte sofort „Ja“. – Lacht.

Sie sind ein erfolgreicher Immobilienmakler. Was qualifiziert Sie für die Diplomatie?
Hervorragende Frage! Genau das hat mich auch ein US-Senator im Vorfeld meiner Anhörung im Kongress gefragt. Ich dachte darüber nach und meine Antwort war: Ich habe als Immobilienmakler 28 Jahre lang einige der klügsten Leute in Amerika vertreten. Da gibt es oft zwei Parteien, die die Dinge unterschiedlich sehen. Als Makler bringe ich sie zusammen und sorge für eine vorteilhafte Vereinbarung für beide Seiten. Und das ist im Grunde genommen Diplomatie.

Müssen Sie die Sprache der Diplomatie erst noch lernen oder haben Sie das trainiert?
Ich lerne es jeden Tag. Diplomatie verlangt einen offenen Geist und Respekt, auch wenn wir anderer Meinung sind. Manchmal haben die besten Dinge in der Weltgeschichte genau so funktioniert – durch Kompromisse.

Im Interview mit Conny Bischofberger: Im Zimmer nebenan saßen 1961 Kennedy und Chruschtschwow.
Im Interview mit Conny Bischofberger: Im Zimmer nebenan saßen 1961 Kennedy und Chruschtschwow.(Bild: Eva Manhart)

Warum hat Präsident Trump gerade Sie ausgewählt?
Ich glaube, er hat mich ausgewählt, weil ich ihn immer unterstützt habe. Ich habe ihn 2020 im Wahlkampf unterstützt, ich habe ihn 2024 unterstützt; bedingungslos. Ich war immer stolz darauf, Teil seines Teams zu sein. Aber selbst wenn ich Immobilienmakler geblieben wäre: Ich hatte nie eine Erwartungshaltung.

Wie ist Ihr Verhältnis zum Präsidenten der Vereinigten Staaten?
Ich fühle mich geehrt, ihn einen Freund nennen zu dürfen. Ich bin auch froh sagen zu können, dass ich tiefen Respekt vor ihm habe, sowohl als Person als auch als Führungspersönlichkeit. Er ist der härteste Arbeiter, den ich kenne. Manchmal wünschte ich, er würde sich ein wenig ausruhen. Aber ich weiß, dass er immer arbeitet, weil er eine so tiefe Liebe zu Amerika hat, ihm die Zukunft unseres Landes und der Welt sehr am Herzen liegt. Ihm liegt der Frieden sehr am Herzen. Darauf ist er fokussiert, und meiner Meinung nach weiß die Welt das zu schätzen.

Sie haben jetzt mehrmals Respekt erwähnt. Präsident Trump nannte eine Journalistin „Piggy“ – Schweinchen. Das ist das Gegenteil von respektvoll.
Ich war bei diesem Gespräch nicht dabei. Präsident Trump kommuniziert sehr direkt. Er ist sehr offen. Das ist einer der Gründe, warum so viele Menschen in Amerika ihn schätzen. Er ist kein Politiker. Und er spricht nicht in Floskeln. Ich denke, das amerikanische Volk empfindet das größtenteils als erfrischend.

War das nicht inakzeptabel?
Ich war bei diesem Gespräch nicht dabei.

Ende letzter Woche wurde in den Vereinigten Staaten die neue Nationale Sicherheitsstrategie vorgestellt. Die transatlantischen Beziehungen scheinen nicht mehr in derselben Weise zu existieren wie davor. Ist Amerika noch unser Freund?
Oh, absolut! Ich würde dieser Aussage widersprechen. Ich denke, die transatlantische Partnerschaft ist die stärkste Partnerschaft der Welt. Es ist auch die größte Handelspartnerschaft der Welt, sie stellt eine wirtschaftliche Säule der gesamten Weltgemeinschaft dar. Ich kann Ihnen auch aus meiner ganz persönlichen Erfahrung sagen: Die Art und Weise, wie ich in Österreich willkommen geheißen wurde – es gab ein Galadinner mit Gästen aus Politik und Wirtschaft –, hat mir gezeigt, dass der Wunsch nach engen Kontakten mit den Vereinigten Staaten groß ist, auch die Vereinigten Staaten wollen den Kontakt mit Österreich verstärken. Das von Ihnen angesprochene Dokument erkennt an, dass es Dinge gibt, über die wir reden müssen. Ich denke, das Kennzeichen einer guten Beziehung ist, dass beide Parteien ein offenes Gesprächsverhältnis haben, selbst wenn das Thema unangenehm ist.

Präsident Trump nannte die Europäische Union schwach“. In einem Interview mit POLITICO äußerte er sehr scharfe Kritik an Europa, vor allem an der Migrationspolitik. Sind Sie sich bewusst, dass das die Wahrnehmung Amerikas in Österreich und Europa negativ beeinflusst?
Das höre ich, es entspricht aber nicht dem, was ich hier erlebe. Im persönlichen Gespräch findet man eine Liebe zu Amerika, und sicherlich findet man dasselbe in Amerika: Eine Liebe zu Österreich. Die Menschen suchen nach Möglichkeiten der Zusammenarbeit, um gemeinsam stark zu sein. Auf politischer und wirtschaftlicher Ebene. Das ist die Zukunft, auf die wir uns konzentrieren wollen.

Sie würden also Trump nicht recht geben, dass Europa schwach ist?
Europa ist unser stärkster Verbündeter.

Arthur Fisher
Arthur Fisher(Bild: APA/HELMUT FOHRINGER)

Die Frage nach einem „Öxit“, den Trump laut dem auf Sicherheitspolitik spezialisierten Online-Medium „Defense One“ in einer längeren („vollständigen“) Variante der Sicherheitsstrategie in den Raum gestellt haben soll – demnach sollten auch Länder wie Ungarn, Italien und Polen „von der EU gelöst werden“ -, stellte die „Krone“ einen Tag nach diesem Interview. Die US-Botschaft (nicht der Botschafter selbst) beantwortete sie nachträglich schriftlich so: 
„Wir verweisen auf die Stellungnahme des Weißen Hauses zu diesem Artikel, die am Folgetag veröffentlicht wurde: Sprecherin Anna Kelly erklärte gegenüber Defense One: „Es gibt keine alternative, private oder geheime Version. Präsident Trump ist transparent und hat eine einzige Nationale Sicherheitsstrategie unterzeichnet, die die US-Regierung klar anweist, seine festgelegten Prinzipien und Prioritäten umzusetzen.“

Wie ist die Haltung der USA zur immerwährenden militärischen Neutralität Österreichs, und auch zu unserer Unterstützung der Ukraine?
Amerika respektiert Österreichs Neutralität sehr. Und mehr noch, ich denke, Amerika respektiert Österreichs Recht, jene Entscheidungen zu treffen, die Österreich für das österreichische Volk am besten hält.

Präsident Trump will mit seinem Friedensplan den Friedensnobelpreis gewinnen. Würde dieser Plan für die Ukraine nicht eine Kapitulation bedeuten?Was Präsident Trump will, ist Frieden auf der ganzen Welt. Ob es das ist, was er gerade erfolgreich in Israel ausgehandelt hat, oder das, worauf er sich jetzt voll und ganz konzentriert, nämlich die Beendigung des Russland-Ukraine-Krieges. Er hat sehr deutlich gesagt, dass der Krieg nur enden wird, wenn beide Parteien mit dem Ergebnis einverstanden sind. Er steht, zusammen mit Außenminister Rubio und dem Sondergesandten Witkoff, in ständigem Austausch, nicht nur mit beiden Parteien, sondern auch mit unseren Freunden in Europa. Das geschieht größtenteils hinter den Kulissen, wie es oft notwendig ist. Und ja: Er ist fest entschlossen, diesen Krieg zu beenden.

Sollten Friedensverhandlungen für die Ukraine in Wien stattfinden? Dann, könnten wir hier eine Art Revival der Verhandlungen zwischen Kennedy und Chruschtschow von 1961 erleben.
In Amerika feiern und schätzen wir sicherlich die Rolle, die Wien in der Geschichte des Friedens gespielt hat. Es macht demütig, heute hier zu sitzen und zu wissen, dass Präsident Kennedy und der russische Premier Chruschtschow im Büro hinter uns saßen. Ich denke aber, im Moment konzentrieren wir uns am meisten darauf, diesen Frieden zu erreichen, und weniger auf den Ort, an dem er erreicht werden wird.

Was können Sie persönlich zum Verhältnis Österreich-USA beitragen?
Die Grundlage des Erfolgs sind immer die zwischenmenschlichen Beziehungen – gerade in einer Welt der elektronischen Kommunikation. Bereit zu sein, sich mit Menschen zusammenzusetzen und „face to face„ mit ihnen zu reden. Auch wenn wir über Dinge sprechen müssen, bei denen es Meinungsverschiedenheiten gibt. Die Chancen für Handelsverbindungen zwischen unseren zwei Ländern ist immens. Bevor ich nach Österreich gekommen bin, habe ich an einem Spatenstich von Red Bull in der Nähe von Charlotte, North Carolina, teilgenommen. Red Bull hat dort den Grundstein für eine 1,7-Milliarden-Dollar-Anlage gelegt, ein Vertriebszentrum in North Carolina. Ein echtes Vorzeigeprojekt mit 800 neuen Arbeitsplätzen. Wenn man sich die Auswirkungen gemeinsamer wirtschaftlicher Erfolge ansieht, gibt es viele Möglichkeiten, das Leben von Österreichern und Amerikanern zu verbessern. Als Botschafter will ich mich darauf konzentrieren.

Präsident Trump hat Österreich einmal als Land bezeichnet, in dem die Menschen im Wald leben 
Wenn ich hier in der Residenz aus dem Fenster blicke, sehe ich tatsächlich Wald. - Lacht. Ich denke, Präsident Trump bezog sich eigentlich darauf, was für ein wunderbares Forstwirtschaftsprogramm Österreich hat. Und natürlich auch wunderschöne Wälder, wie wir sie auch in North Carolina haben. Von Österreichs Forstmanagement können Amerika und auch andere Länder auf der Welt sicher viel lernen.

Was war Ihr Bild von Österreich, bevor Sie Botschafter wurden?
Ich bin viel durch Europa und die Welt gereist, mittlerweile in über hundert Länder. Aber in Österreich war ich nur einmal. Ich kenne natürlich die Geschichte Österreichs und seine Kultur. Man hört Österreicher oft sagen, wir seien ein kleines Land, aber wenn man sich ansieht, was Österreich auf der Weltbühne beiträgt, auch mit all den Institutionen, die Wien und Österreich beherbergen, dann ist das wirklich beeindruckend.

Auf der Homepage Ihrer Firma werden Sie als „furchtloser Reisender“ bezeichnet. Wann hat das begonnen?
Als ich zehn war. Da sind meine Eltern mit Amy und mir das erste Mal nach Europa gereist – wir waren in England, Frankreich, der Schweiz, Deutschland und Belgien. Kostenpunkt: 399 Dollar pro Person für zehn Tage. Unsere Eltern haben jeden Cent gespart, um uns das bieten zu können. Ich erinnere mich noch genau an den Abend unseres zehnten Geburtstags. Wir waren in London, und ich dachte das erste Mal in meinem Leben: „Wow, ich liebe Reisen!“ Rückblickend denke ich, dass es für Eltern eine der größten Investitionen und Bildungsmaßnahmen ist, ihre Kinder die Welt, andere Kulturen, andere Lebensweisen erleben zu lassen. Es öffnet den Geist und fördert den Respekt gegenüber allen Menschen und ihrer Art zu leben. Die Erkenntnis, dass wir auf ganz unterschiedliche Weise leben und trotzdem glücklich sein können.

Apropos, glücklich sein: Wen haben Sie nach Österreich mitgebracht? Familie, Katzen, Hund?
Ich habe meinen Partner Nick mitgebracht. Wir haben keinen Hund, obwohl ich es schön fände, wenn wir uns in Österreich einen anschaffen würden. Ich glaube, es würde uns viel Freude machen. Wenn es so weit ist, werde ich Ihnen Bescheid geben. – Lacht.

Nick Topel (links) ist Ingenieur und Wellness-Coach – und Partner des US-Botschafters.
Nick Topel (links) ist Ingenieur und Wellness-Coach – und Partner des US-Botschafters.(Bild: US-Botschaft)

Wird Nick Sie bei gesellschaftlichen Anlässen begleiten?
Oh ja. Wir waren bereits gemeinsam auf zwei Veranstaltungen.

Werden Sie auch am Wiener Opernball teilnehmen und besteht eine kleine Möglichkeit, dass Präsident Trump Sie begleiten könnte?
Oh, gute Frage. Ich würde sehr gerne teilnehmen, wenn mein Terminkalender es zulässt, denn ich habe schon so viel von diesem Ball gehört und auch schon viele beeindruckende Bilder gesehen. Ich kenne natürlich nicht den Terminkalender von Präsident Trump, aber ich werde ihn gerne fragen, ob er mich während der Zeit, in der ich hier bin, begleiten möchte.

Sie sind auch Mitglied eines Ritterordens, wie kam es dazu?
Das war auch so eine Überraschung, bei der ich „Ja“ sagen musste. – Lacht. – Vor vier oder fünf Jahren wurde ich von John Salamone nominiert, Teil einer Organisation namens „Royal Order of Francis I“ - Königlicher Orden Franz I. – zu sein, das ist die ursprüngliche königliche Familie von Italien. John Salamone ist der Manager von Andrea Bocelli, ein erstaunlicher Mensch und wunderbarer Freund. Wir hoffen, dass er uns kommenden August in Wien besucht.

VOM MAKLER ZUM DIPLOMATEN

Geboren 1975 in North Carolina, eine Zwillingsschwester. Bereits mit 18 wird er „Mr. Future Business Leader of North Carolina”. Fisher studiert Betriebswirtschaft und Unternehmenskommunikation. Zuletzt war der Immobilienmakler Chef im 1977 gegründeten Familienunternehmen „Fisher Realty“, das jetzt seine Zwillingsschwester führt. Er unterstützte Trump in beiden Wahlkämpfen und wurde bereits vor einem Jahr als 25. US-Botschafter der Zweiten Republik nominiert. Fisher hat alle sieben Kontinente und mehr als 100 Länder bereist. Er lebt in Wien mit dem Ingenieur und Wellness-Coach Nick Topel.

Werden Sie dann zum Heurigen gehen?
Davon habe ich ehrlich gesagt noch nichts gehört. Aber wir werden bestimmt Wiener Schnitzel essen. Wiener Schnitzel ist vielleicht mein Lieblingsessen überhaupt, und das war es schon, bevor ich gebeten wurde, hier zu dienen.

Vom Kalb, Schwein oder Huhn?
Ich liebe sie alle!

Lernen Sie eigentlich auch Deutsch?
Ja, ich werde mir einen Lehrer suchen. Ich weiß nicht, ob ich es jemals fließend sprechen werde, aber ich möchte zumindest in der Lage sein, mich über „Danke“ hinaus ein bisschen unterhalten zu können.

Vor nicht allzu langer Zeit nannte der Papst „Sound of Music“ als seinen Lieblingsfilm. Wie sieht es bei Ihnen aus?
Dazu gibt es eine schöne Geschichte. Als ich vor zwei Monaten meinen Umzug nach Wien vorbereitete, habe ich in alten Unterlagen gestöbert. Dabei fand ich ein Theaterprogramm aus der fünften Klasse, ich hatte selbst in dem Stück mitgespielt. Dazu sollten wir Fünftklässler eine Liste mit unserem Lieblingsessen, unserem Lieblingsreiseziel, unserem Lieblingstier und unserem Lieblingsfilm oder -musical erstellen. Und ich schrieb beim Lieblingsessen Wiener Schnitzel und beim letzten Punkt tatsächlich „The Sound of Music“. Ich hätte nie gedacht, dass ich 45 Jahre später als US-Botschafter in Wien tätig sein würde.

Was ist die prägendste Erinnerung an Ihre Kindheit?
Meine Mutter war Englischlehrerin an einer Highschool und ist immer für das eingestanden, was richtig war. Sie musste Amy und mich nur ansehen und wir wussten, was richtig und was falsch war. Diesen Kompass hat mir auch mein Vater mitgegeben. Als er vor fast zehn Jahren starb, kamen 850 Menschen zu seiner Trauerfeier – wir leben in einer Stadt mit siebentausend Einwohnern. Das lag größtenteils daran, wie er den Menschen begegnet ist. Diesen Respekt sollten wir nie vermissen lassen.

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