Nun soll also die Ukraine noch eine 40 Milliarden Euro schwere Spritze von der EU bekommen, um vor Friedensverhandlungen mit Russland möglichst stark dazustehen. Beschlossen von einer „Koalition der Willigen“, zu denen natürlich auch Österreich gehören soll. Und gleichzeitig findet eine Geberkonferenz für Syrien statt. Wir werden sehen, wie viele Milliarden dorthin fließen sollen. Und dass unsere Außenministerin Beate Meinl-Reisinger – ganz im Stile einer Austro-Baerbock – mit 7 Millionen Euro in der Handtasche nach Kiew reist, um dort gute Stimmung zu machen, ist verglichen damit schon eine Kleinigkeit.
EINERSEITS ist es ja sehr edel und menschlich, wenn reiche Industriestaaten, wie wir in der EU es sind, den Elenden und Beladenen dieser Welt zu Hilfe kommen wollen.
ANDERERSEITS kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass wir Europäer die Zahlmeister der Welt spielen müssen. Allein Österreichs Anteil an der neuerlichen Zahlung für die Ukraine wird wohl eine Milliarde Euro ausmachen. Woher nehmen, wenn wir allein in diesem Jahr sechs bis acht Milliarden Euro einsparen sollen? Und vom 800-Milliarden-Euro-Aufrüstungsprogramm der EU wäre Österreichs Anteil theoretisch 16 Milliarden Euro. Woher sollte dieses Geld kommen?
Im Zweifelsfall wohl vom Steuerzahler. Wobei die verantwortlichen Politiker so die Wohltäter für alle Welt spielen können.
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