Am Wochenende traf man sich bei Familie Weiss-Taschner in Gols um gemeinsam Leberwurst, Wildwürstl und Blunzn zu machen. Der Grund: Der Saisonstart des eigenen Heurigen der Familie steht kurz bevor.
Schon die Uroma von Evelyn Weiss-Taschner machte verschiedenste Schmankerl vom Schwein selbst. Die Rezepte wurden von Generation zu Generation weitergegeben – auch die beiden Söhne von Hans und Evelyn – Oliver und Max – arbeiten mit.
„Gerade in der heutigen Zeit ist es für mich wichtig das Wissen und das Können wie man Fleisch zerlegt und was man draus machen kann, an meine Kinder weiterzugeben“, so die Hausherrin.
Köstlichkeiten für den Heurigen der Familie
Gestern standen Wildwürstel, Blunze und Leberwurst auf dem Programm. Aber wie kommts, dass ein Winzerbetrieb so eine ausgestattete Küche hat?„Daran ist Corona schuld“, schmunzelt Hans. Er und vier andere Jäger hatten vor der Pandemie ihr erlegtes Wild an die Gastronomie verkauft. Nur dann kam Corona und die Gastro war zu. Also investierte man in eine Nirosta-Küche und fing an, das Golser Wild auch für Private anzubieten.
Mittlerweile sind auch die Lokale wieder Abnehmer. Praktisch natürlich, wenn man selbst im heurigen Hirschschinken oder selbst gemachte Rehleber-Pastete verkaufen kann. Zum Helfen kommen Familie und Freunde. „Das gehört einfach dazu. Das ist einmal im Jahr ein richtiges Event“, so die Familie. Neugierig geworden, wie die Köstlichkeiten schmecken? Ab April sperrt der Heurige Kellergasse wieder auf. „Bei uns wird Regionalität groß geschrieben. Ich mache was geht selbst. Einfach vorbeikommen und kosten“, so Evelyne Weiss-Taschner.
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