Die Pläne der Zuckerl-Regierung, einen Bundesstaatsanwalt einzusetzen, der dem Parlament berichten muss, sorgen für heftige Kritik innerhalb der Justiz. Bei der im wahrsten Sinne des Wortes schillernden Angelobung der neuen Kärntner Chefanklägerin Tina Frimmel-Hesse nahmen sich namhafte Vertreter kein Blatt vor den Mund.
Seien wir ehrlich: Angelobungen sind ja meist eine fade Sache. Und das Ambiente des Klagenfurter Schwurgerichtssaals, wo der Putz von den Wänden bröckelt, versetzt auch nicht unbedingt in Feierstimmung. Doch diesmal kam alles anders – denn mit der Klagenfurterin Tina Frimmel-Hesse, die schon als Kind gern mit den Eltern Verträge übers Ausgehen abgeschlossen hat, ist frischer Wind in die angestaubte Justiz eingezogen.
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