31.07.2013 17:27 |

BMW-Empfehlung

BMW i3: "Kauft ihn nicht mit Range Extender!"

Das hätte wohl niemand erwartet: Nein, nicht die Serienfertigung des BMW i3, sondern dass es mal ein Extra in der BMW-Preisliste gibt, von dem der Hersteller abrät. Denn tatsächlich empfiehlt BMW nicht, den Range Extender mitzubestellen. Am Rande der BMW-i3-Präsentation gesagt, dass er die positiven Eigenschaften des revolutionären Elektroautos schmälert.

Dabei dürfte der Notstromgenerator mit 4.700 Euro wohl das teuerste Extra für den BMW i3 sein. Mit 34 PS und 9-Liter-Benzintank soll er Reichweitenängste ausschließen, allerdings sorgt er selbst dafür, dass die elektrische Reichweite sinkt: Er erhöht das Fahrzeuggewicht um insgesamt 120 kg, die Hinterreifen sind breiter und der Luftwiderstandsbeiwert steigt auf cW 0,30. Inklusive Verbrennungsmotoreinsatz steigt die angegebene Alltagsreichweite allerdings von 130 bis 160 km auf 240 bis 300 km.

Nicht zu vernachlässigen ist, dass der rein elektrische i3 perfekt ausbalanciert ist, was mit Range Extender nicht der Fall sein dürfte. Natürlich macht es mehr Sinn, den i3 so leicht wie möglich zu lassen, auch damit er seine sportlichen Fahreigenschaften und –leistungen behält. 7,9 statt 7,2 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h sind schon ein deutlicher Unterschied.

BMW-typische Aufpreisliste
Doch es gibt ja auch noch mehr Optionen in der Aufpreisliste, in die man investieren kann, wenn man knapp 5.000 Euro übrig hat. Obwohl der BMW i3 schon serienmäßig nicht schlecht ausgestattet ist. Serie sind unter anderem das Bediensystem iDrive und das Radio Professional, Telefonfreisprecheinrichtung, Klimaanlage, Park Distance Control hinten, Standklimatisierung und variabler Gepäckraum. Die Vernetzung über eine integrierte SIM-Karte und die tiefgreifende Integration des Smartphones über USB und Bluetooth inklusive der BMW i Remote App sind ebenfalls Standard. Als Optionen sind darüber hinaus unter anderem Navigationssysteme, adaptive LED-Scheinwerfer, ein elektrisch betriebenes Glasdach, Klimaautomatik, Sitzheizung, Komfortzugang sowie zahlreiche Angebote von BMW ConnectedDrive erhältlich. Weitere Optionen sind Fahrerassistenzsysteme wie Driving Assistant Plus (kann auch selbsttätig bremsen), Parkassistent, Rückfahrkamera und Speed Limit Info.

Ein weiteres Investitionsobjekt ist der Innenraum. Eine dunkle Instrumententafel und dunkelgraue Stoffsitze sind Standard. Wer es etwas edler mag, wählt zum Beispiel das Interior-Paket "Lodge" (rund 2.000 Euro), das unter anderem eine mit Leder überzogene Instrumententafel, Oberflächen aus offenporigem Eukalyptusholz, Lederlenkrad und mit beigem Wollstoff und Naturleder bezogene Sitze enthält. Für rund 3.000 Euro ist im Paket "Suit" unter anderem Vollleder-Ausstattung in dunkelbraun enthalten.

Der Grundpreis beträgt in Österreich 35.700 Euro, Markteinführung ist am 16. November.

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