Die Dreharbeiten zum Vampirfilm „Die Blutgräfin“ von Ulrike Ottinger haben in Wien begonnen. Die vielfach ausgezeichnete Regisseurin beschäftigt sich in ihrem neuen Werk mit der Legende um Erzsébet Báthory.
Die Hauptrollen sind mit Isabelle Huppert als Blutgräfin und Birgit Minichmayr als Zofe hochkarätig besetzt. Die Dialoge wurden unter Mitwirkung von Elfriede Jelinek geschrieben.
In zentralen weiteren Rollen sind Thomas Schubert, Lars Eidinger, André Jung, Marco Lorenzini, Maresi Riegner, Karl Markovics, Inge Maux, Tom Neuwirth alias Conchita Wurst, Noah Saavedra, Valentin Postlmayr und Burghart Klaußner zu sehen. Die Kamera führt Martin Gschlacht („Des Teufels Bad“), das Szenenbild verantwortet Christina Schaffer („The Girl with a Pearl Earring“), das Kostüm gestaltet Jorge Jara und die Bildmontage hat Pia Dumont übernommen.
„Die Welt ist upside down“
„Die Welt ist upside down, und Ereignisse wiederholen sich auf unheimliche Weise: das ist der richtige Zeitpunkt für die Blutgräfin, aus ihrem Tiefschlaf zu erwachen und sich an der Gegenwart zu laben“, wird Ottinger in einer Presseaussendung vom Samstag zitiert. „Wien mit seinen geschichtsträchtigen Bauten und seinem zeitlosen Flair ist dafür der perfekte Tatort. Mit ihrer Raffinesse, Schönheit und ihrem Kalkül schlägt die Blutgräfin alle, die ihr dienen, vor ihr fliehen oder sie verfolgen, in ihren Bann.“
Der vom Filmfonds Wien geförderte Film wird von Amour Fou Vienna, Amour Fou Luxembourg und Heimatfilm produziert. Drehorte sind in Wien, Niederösterreich, Luxemburg und Köln gedreht.
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