Kaum war Martina Reuter von der Bodybuilding-Bühne in Linz, wurde sie zur Dopingkontrolle gebeten. Zwei Stunden dauerte der unerwartete Test laut der Moderatorin. Ihre erste Reaktion: „Grad, dass ich keine Handschellen draufbekommen habe!“
„Ich habe es geschafft, Leute“, jubelte Martina Reuter nach ihrer nächsten Medaille beim Bodybuilding-Wettkampf auf Instagram. Doch bevor die Moderatorin ihren Auftritt in Linz ausgiebig feiern konnte, stand noch ein ganz anderer Programmpunkt an: Direkt nach der Bühne gab es für die 46-Jährige eine Überraschung.
„Ich bin von der Bühne runter und bin sofort abgezogen worden zum Doping-Test. Das war für mich eine neue Erfahrung, das hat zwei Stunden gedauert“, erzählt sie. Und war scheinbar auch ganz schön streng: „Grad, dass ich keine Handschellen draufbekommen habe!“
„Irgendwie finde ich es ganz cool“
Mit der ungewohnten Situation ging Reuter jedenfalls gelassen um. „Mich haben sie rausgezogen, was ich irgendwie auch ganz cool finde, weil sie mir das zutrauen“, scherzt sie über die Kontrolle, die in Form eines Urin-Tests stattgefunden hat.
Bei dem Wettkampf der ANBF handelt es sich um eine Natural-Bodybuilding-Veranstaltung. Reuter, die nach eigenen Angaben auf natürlichem Weg ihre Muskeln aufgebaut hat, begrüßt die Kontrollen ausdrücklich: „Ich war aber wirklich positiv überrascht, wie konsequent bei einer Natural-Competition in Österreich kontrolliert wird. Ich finde das absolut richtig und wichtig.“
„Natürlich lasse ich mich jederzeit testen, denn ich habe mich auf natürlichem Weg zur Bodybuilderin trainiert“, betont sie. Ein Ergebnis der Kontrolle ist noch nicht bekannt.
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