Die Mobilkom hat als erstes Unternehmen in Europa das UMTS-Netz - ein Mobilfunknetz der dritten Generation - in Betrieb genommen. Die ersten Tests werden von einigen hundert "Friendly Customers" durchgeführt.
Bewegte Bilder am Handy-Display Das neue Breitbandnetzmacht eine Übertragungsrate von 384 Kilobit pro Sekunde undmöglich. UMTS steht in der ersten Phase allerdings nur ausgewähltenPersonen, sogenannten "friendly customers" zur Verfügung,der Grund: Bisher sind die entsprechenden Endgeräte nochnicht in ausreichender Zahl lieferbar.
Mit UMTS ist die Mobilkom für Chef Boris Nemsiczukunftsweisend unterwegs, für ihn liegt der Grund der heutigenFreischaltung darin, "einfach runterzuladen, wenn ich es willund brauche"! Der kommerzielle Launch ist zunächst fürdas Jahr 2003 geplant.
Schöne neue Handy-Welt Neben der Mobilkombauen derzeit auch T-Mobile Austria, One, tele.ring und der chinesischeUMTS Lizenzinhaber Hutchison an österreichischen UMTS Netzen.T-Mobile und One wollen noch in diesem Jahr ebenfalls mit einemTestbetrieb starten. Hutchison und tele.ring planen einen Starterst im nächsten Jahr. Die spanische Telefonica, die ebenfallseine österreichische UMTS-Lizenz erworben hat, hat ihre Plänewieder gestoppt.
Noch zu teuer! Der kleine Wehrmutstropfen des teurenBreindbandnetzes liegt jedoch bei den Handy-Nutzern, denn dasInteresse derer ist nicht gerade überwältigend. Nur29 Prozent der Handy-Nutzer sind laut einer Studie des UnternehmensberatersA.T. Kearney an einem Wechsel zur UMTS interessiert. Der Hauptgrundliegt auf der Hand: Die bedeutend höheren Kosten im Vergleichzur Nutzung der bisherigen Mobilfunknetze.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.