Anfang Jänner 2025 wird in Österreich flächendeckend ein neues Pfandsystem eingeführt – mit großen Veränderungen sowohl für Konsumenten, Imbissbuden, Supermärkte als auch Altstoff-Sammelzentren. Krone+ hat sich sieben Mythen rund um das neue Einweg-Pfandsystem angesehen und widerlegt.
Dass gerade Plastikmüll die Umwelt über die Maßen hinaus belastet, ist ein unumstrittener Fakt. Vor allem die Meere und deren Bewohner sind betroffen. Doch was haben wir Österreicher als Bewohner eines Binnenlandes damit zu tun? So einiges: Laut dem Umweltbundesamt gelangen allein über die Donau rund 40 Millionen Tonnen Plastikmüll jährlich ins Schwarze Meer. Ein erheblicher Anteil des Plastikmülls wird durch Kunststoffgetränkeflaschen verursacht, laut Zahlen von Abfallverbänden liegt die Sammelquote hier aber nur bei rund 70 Prozent.
Diese muss sich laut EU-Verordnung bei Getränkeflaschen bis zum Jahr 2029 auf 90 Prozent erhöhen. Um das zu erreichen, gilt ab dem 1. Jänner 2025 ein neues Einweg-Pfandsystem. Ein System, das bereits in zahlreichen anderen EU-Ländern seit Jahren erfolgreich praktiziert wird. Krone+ hat sich sieben Mythen rund um das Theme Einweg-Pfandsystem angesehen und beleuchtet:
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