Deutschlands Bundestrainer Jürgen Klopp meinte unlängst: „Ich schaue auf das, was wir haben, und nicht, was wir nicht haben.“ Worte, die auch in Österreich gelten sollten, so Herbert Prohaska in seiner Kolumne für die „Krone“ ...
Unser Auftritt gegen Israel war sicher nicht überragend, aber unterm Strich zählen nur die drei Punkte. Und die waren auch verdient. Weil unser Team bis zum Schluss alles versucht hat, gegen zehn Mann dominant war, auch wenn die ganz großen Chancen lange ausgeblieben sind. Aber dass offensiv ohne Arnautovic, Sabitzer und Baumgartner viel Torgefahr fehlt, war uns schon vorher klar.
Wanner wie junger Özil
Es ist schwer, da den Hebel anzusetzen – denn entweder haben die Spieler Torgefahr oder eben nicht, das kann man ihnen schwer beibringen. Jürgen Klopp hat in Deutschland einen Satz gesagt, der mir gefallen hat: „Ich schaue auf das, was wir haben, und nicht, was wir nicht haben.“ Das sollte in Österreich auch gelten – und wir haben hierzulande genug! Wenn Kalajdzic und Gregoritsch fit bleiben, sind sie immer für Tore gut. Dazu erhoffe ich mir, dass Wanner mehr Abschlüsse sucht. Der hat mir richtig gut gefallen, erinnert mich ein wenig an den jungen Mesut Özil: an dessen linken Fuß, an die Technik und seine Körperbewegungen.
Der Start ist geglückt, morgen können wir schon einen großen Schritt Richtung Platz eins machen. Denn den Kosovo um Franco Foda sehe ich als unseren Hauptkonkurrenten. Für ihn ist es sicher eine spezielle Situation, gegen seinen alten Arbeitgeber, sein zweites Heimatland, seinen Nachfolger zu spielen. Das ist mir in meiner Zeit zum Glück erspart geblieben.
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