Mit seiner Eckfahnen-Aktion in Linz reihte sich Saied Abu Farchi in eine lange Liste der dümmsten Torjubel ein. Eine Kolumne von „Krone“-Sportchef Peter Moizi ...
Slapstick pur, die dümmsten Torjubel der Welt. Martin Palermo sprang nach einem Treffer für Villarreal auf eine Mauer, die dem Druck nicht standhielt. Der Sturz hatte schlimme Folgen – Schien- und Wadenbeinbruch!
Zu früh gefreut
Leverkusen-Goalie Hans-Jörg Butt verwandelte einst einen Elfer gegen Schalke zum 3:1. Auf dem Weg zurück ins eigene Tor ließ er sich von seinen Mitspielern feiern. Schalke nutzte den Moment, stieß blitzschnell an und Mike Hanke traf vom Mittelkreis über den jubelnden Butt hinweg ins leere Gehäuse.
Mario Gjurovski jubelte so ausgelassen über ein Tor in der thailändischen Liga, dass er sich die eigene Hose komplett über den Kopf zog. Das entblößte Hinterteil brachte ihm folgerichtig die Gelb-Rote Karte ein.
Linz erlebte nun die nächste Schnapsidee. „Billardstoß“ à la Neymar oder das Anlegen und Abfeuern eines Gewehres – die Geste von Saied Abu Farchi provozierte. Vor allem in der ohnehin im Vorfeld aufgeheizten Atmosphäre rund um diese Hochrisikopartie.
Israels Gefüge brach nach dem Ausschluss auseinander, Österreich fixierte in der Nachspielzeit den wichtigen Sieg. Auch wenn das Team von Ralf Rangnick nicht gerade brillierte, muss man festhalten: Viele Umstellungen, neue Gesichter, nicht den besten Tag erwischt – aber 3:1 gewonnen. Österreich hat schon weitaus schlechtere Zeiten im Fußball erlebt.
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