Die Art und Weise, wie Kylian Mbappe in der Debatte um die Ballon-d‘Or-Wahl für sich selbst Werbung macht, kommt bei seinem Arbeitgeber Real Madrid offenbar gar nicht gut an. „Er bettelt förmlich um Stimmen für den Ballon d‘Or“, zitiert etwa die katalanische „Sport“ eine Quelle des Vereins.
Wiederholt hatte Mbppe öffentlich klargestellt, dass die Auszeichnung für den besten Fußballer der Welt seiner Meinung nach nur an ihn gehen könne. Eine Kampagne, die in der Chefetage von Real Madrid auf „deutliche Vorbehalte“ stoße, wie es die französische Website „Foot Mercato“ formuliert ...
Dabei hatte sich der Verein vor zwei Jahren noch geschlossen hinter seinen damaligen Ballon-‘d‘Or-Anwärter gestellt. Als Real 2024 erfuhr, dass nicht Vinicius Junior, sondern Rodri die Trophäe erhalten sollte, boykottierte der gesamte Klub kurzerhand die Gala. Ein Vorgehen, das sich bei Mbappe wohl kaum wiederholen wird.
Viele Tore, keine Titel
Wie der Stürmer seine Überzeugung argumentiert: In der vergangenen Saison erzielte der 27-Jährige 42-Pflichtspieltore für Real, außerdem krönte sich der Franzose bei der WM in Nordamerika mit zehn Treffern zum Torschützenkönig des Turniers. Allerdings konnte Mbappe 2026 mit seinen Mannschaften keinen einzigen Titel gewinnen – weder auf Klub- noch auf Nationalteamebene ...
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