Das Duo hatte das Abenteuer in den Zillertaler Alpen am Sonntagabend begonnen und im Zelt genächtigt, um am frühen Montagmorgen in die Nordwand des Hochferners einzusteigen. Für diese Tour benötigten die Holländer wesentlich länger als geplant. Als sie den Weg bis zur Hochfeilerhütte nicht mehr schafften, schlugen sie mit dem Handy Alarm.
"Rettung war unmöglich"
Zufällig war noch Alpinpolizist Erich Ladstätter (im Bild rechts) im Hangar des Polizeihelikopters "Libelle Tirol", als der Notruf gegen 20.45 Uhr einging. Ladstätter verständigte Pilot Hans Schlager (im Bild links), der bereits zu Hause war. Trotz stockdunkler Nacht stieg die "Libelle" auf. Schlager: "Ich flog ohne Nachtsichtgerät, habe mich an den Schneekonturen der Gipfel orientiert. Am Hochfeiler sahen wir die Lichter der Holländer durch die Nebelbank leuchten, eine Rettung war aber unmöglich."
Die Männer in Bergnot bekamen daraufhin die Anweisung, sich eine Schneehöhle zu graben. "Daraus hat sie am Dienstagmorgen unser Helikopter 'Pelikan 1' gerettet", sagt der Südtiroler Bergretter Peter Payrer.
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