Wende im Fall Martin Hinteregger. Der Ex-ÖFB-Teamspieler war für seinen mutmaßlichen Stoß gegen einen Fan (siehe Links unten) bekanntlich vom Strafsenat des Kärntner Fußballverbandes (KFV) suspendiert worden – jetzt erhob „Hinti“ beim Protestsenat des KFV Einspruch. Diesem wurde – wie die „Krone“ jetzt erfuhr – nun stattgegeben.
Martin Hinteregger bekommt vorerst recht! Seine durch den Strafsenat des Kärntner Fußballverbandes ausgesprochene vorläufige Suspendierung wurde aufgehoben. Weil „Hinti“ beim Protestsenat des KFV Einspruch erhob – diesem wurde nun stattgegeben. Was bedeutet: Hinteregger darf ab sofort wieder als Spielertrainer von Unterligist Sirnitz fungieren.
Die vorläufige Funktionssperre gegen Hinteregger hätte nur so lange gedauert, bis es ein Urteil im Strafverfahren wegen Körperverletzung (der Mittlern-Fan hatte Hinteregger bekanntlich bei der Polizei angezeigt) gegen ihn gegeben hätte.
„Die Suspendierung des Strafausschusses hätte bekanntlich so lange gedauert, bis ein Urteil im Strafverfahren wegen mutmaßlicher Körperverletzung gefällt worden wäre. Weil dies aber ja auch bis zu einem Jahr dauern kann, haben wir die Suspendierung aufgehoben, da dies sonst im schlimmsten Fall unverhältnismäßig gewesen wäre“, so der Vorsitzende des Protestsenats Johann Kogelnig. Das Urteil wird erst in den nächsten Tagen schriftlich ausgeführt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.