Der Klimawandel macht auch vor dem Eisenstädter Schlosspark nicht Halt. Mit einem neuen Projekt will man die grüne Lunge auf die geänderten Bedingungen vorbereiten
Eine wichtige Rolle wird dabei der historische Wasserkreislauf spielen, der nun wieder reaktiviert werden soll, nachdem er im 20. Jahrhundert unterbrochen worden war. Zum Einsatz sollen aber künftig moderne Pumpen und Pumpdruckleitungen kommen. Mithilfe dieser soll Wasser vom tiefer gelegenen Maschinenteich zum Obeliskteich gelangen, sodass das Wasser nach historischem Vorbild über eine Pumpe vom tiefsten zum höchsten Punkt gebracht wird.
Alternativen bei Pflanzen
„Einen weiteren Schwerpunkt legen wir auf die Ausbildung des Gartenpersonals. Der Fokus wird dabei unter anderem auf die klimatischen Veränderungen und deren Einfluss auf Pflanzen und Gehölze bzw. entsprechende Alternativen zu traditionellen Parkpflanzen gelegt“, erklärt Christian Widder, Geschäftsführer der Schlosspark Eisenstadt Erhaltungs GmbH seitens Esterhazy.
Klimawandel trifft auch Schönbrunn
Insgesamt 600.000 Euro werden im Zuge des Interreg-Projekts „ParksFit4Future“ zur Verfügung stehen. Der Schlosspark ist dabei nicht der einzige: Auch die historischen Parks in Wien-Schönbrunn, Stupava und Modra (Slowakei) sind Teil des Projektes – die Herausforderungen sind jedoch überall dieselben.
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