Während junge Menschen mobil und beim Einkaufen nicht an ihren Heimatort gebunden sind, sind Ältere auf den „Greißler“ vor Ort oftmals angewiesen. Doch gerade im Burgenland gibt es diesen in vielen Gemeinden nicht mehr – das betrifft nicht nur kleine Ortschaften.
Etwas mehr als 1000 Einwohner zählt die Gemeinde Hirm im Bezirk Mattersburg. Seit rund einem Jahr ist der örtliche Nahversorger geschlossen, die Betreiberin hatte das Pensionsalter erreicht. Seither wurde nach einem Nachfolger gesucht. Allerdings ohne Erfolg. „Weil sich einfach niemand findet“, sagt Bürgermeister Christian Wöhl. Eine Filiale in dem kleinen Ort zu betreiben, rechne sich offenbar nicht, vermutet er.
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