Beim Wiener Wohnbonus tut sich im Nachhinein eine gewaltige Rechtslücke auf. Die Stadt Wien hat bei der Ausgestaltung der 200-Euro-Zahlung geschlampt. Davon, dass gerade ein paar der Bedürftigsten von den Zahlungen ausgeschlossen waren, will die Stadt jedoch nichts wissen. Aber vielleicht: Noch nicht. Das könnte jedenfalls teuer werden.
Leopoldine W. bleiben im Monat nur 300 Euro für den Haushalt, denn fast ihre ganze Pension muss die 90-jährige, ehemalige „Konsum“-Verkäuferin aus Floridsdorf für ihre 24-Stunden-Pflege aufwenden. Umso mehr freute sie sich über den „Wiener Wohnbonus“ von 200 Euro letztes Jahr. Doch im April verlangte die Stadt den Bonus zurück:
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