Auf Fachkräfte von morgen setzen das Amt der Burgenländischen Landesregierung und die Betriebe der Landesholding. Die Zahl der Ausbildungsplätze wird jetzt erhöht.
Das Land positioniert sich aktuell offensiv als Lehrlingsausbilder. Einer der Gründe: Die Zahl der offenen Lehrstellen war im September rückläufig, während jene der Lehrstellensuchenden stieg. Laut Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) sei daher die verstärkte Aufnahme von Lehrlingen ein wichtiger arbeitsmarktpolitischer Impuls und ein gesellschaftspolitischer Auftrag.
Wer soziale Verantwortung übernimmt und gleichzeitig wirtschaftlich plant, ist gut beraten, in die Ausbildung von Lehrlingen zu investieren.
Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ)
Aktuell erhalten 18 junge Menschen im Amt der burgenländischen Landesregierung eine Ausbildung – bis Jahresende werden es 20 sein. Die Betriebe der Landesholding-Gruppe beschäftigen derzeit 86 Lehrlinge, bis zu 22 weitere sollen folgen. „Wir überlassen die Frage, ob wir genügend Fachkräfte zur Verfügung haben, nicht dem Zufall oder dem Markt, sondern wir greifen ein und gestalten aktiv“, so Doskozil. Das Land und die landesnahen Betriebe würden damit bis zu 128 jungen Burgenländern eine Chance für ihre Zukunft bieten. Gleichzeitig erhalte man bestens qualifizierte Mitarbeiter.
Lehrlinge bestmöglich begleiten
Ganz neu ist, dass in der Personalabteilung beim Land eine eigene Stelle geschaffen wurde, die sich zukünftig nur um das Lehrlings- und Praktikantenmanagement kümmern wird. Ziel ist es, die Lehrlinge – neben den Ausbildnern vor Ort – bestmöglich begleiten zu können. Angeboten werden Berufe wie Verwaltungsassistent, Straßenerhaltungsfachmann, KFZ-Techniker, Archiv-, Bibliotheks- und Informationsassistent oder Vermessungstechniker.
Größter Ausbildner in der Landesholding-Gruppe ist die Burgenland Energie mit derzeit 86 Lehrlingen. Weitere Ausbildungsplätze stehen aber noch bereit. Auf der Suche nach Nachwuchskräften ist außerdem auch die Gesundheit Burgenland.
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