Der Volksgarten zählt in Graz zu den Drogen-Hotspots. Nach Anrainer-Beschwerden wurde er im Juli zur Schutzzone erklärt. Die bisherige Bilanz: beeindruckend. Doch das Problem hat sich in den nahen Metahofpark verlagert. Nun wird es dort ernst.
Es waren massive Anrainerbeschwerden und explodierende Zahlen bei den Drogen-Delikten, die die Polizei im Sommer zum Handeln zwang: Die Behörde ordnete die Verhängung einer Schutzzone im Grazer Volksgarten an. „Es geht konkret um den Schutz minderjähriger Personen, also unter 18-Jähriger“, betont Brigadier Thomas Heiland, der Grazer Stadtpolizeikommandant. „Es kann dort wirksam gegen Gefährder vorgegangen werden.“
Grundsätzlich sei schon vor der Verordnung die Kontrolldichte im Volksgarten sehr hoch gewesen. „Im Wesentlichen sind wir auf dem hohen Niveau geblieben“, sagt Heiland, „allerdings erweitert um die zusätzlichen rechtlichen Möglichkeiten, die die Schutzzone bietet.“ (Lesen Sie dazu auch den Infokasten unten.)
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