Alle U-Bahnlinien sind seit Mittwochfrüh wieder im Normalbetrieb. Doch welche Baustellen hat der Starkregen erwischt und wo ist der Zeitplan aktuell gefährdet?
Das Hochwasser hat in den vergangenen Tagen auch die Öffis in der Bundeshauptstadt sehr stark beeinträchtigt. Im Bereich der U4/U6-Stationen Längenfeldgasse – Niederhofstraße kam es zu massiven Wassereintritten. Das Wasser wurde von der Feuerwehr abgepumpt, danach die Gleise und Oberleitung repariert.
Die gute Nachricht zuerst: Nahezu alle Baustellen waren von dem starken Regen betroffen, es kann aber wieder weitergearbeitet werden, wie es dazu von den Wiener Linien heißt.
U2-Baustellen massiv betroffen
Bei der Linie U4 kommt es aufgrund von weiteren Arbeiten im Bereich zwischen den Stationen Schottenring und Schwedenplatz sowie zwischen Pilgramgasse und Kettenbrückengasse zu Langsamfahrstellen. Diese werden nach Abschluss der Arbeiten in wenigen Tagen wieder aufgehoben. Die aktuellen Arbeiten auf der U2-Stammstrecke sind vom Starkregen nicht betroffen gewesen. Der U2-Neubau ist aber betroffen.
Vergangenen Sonntag ist der Wienfluss nämlich neben der Baustelle über die Hochwasserschutzwand getreten. Bereits davor wurden die Tunnel-Vortriebsarbeiten eingestellt und alle Arbeiter von der Baustelle geordnet abgezogen. Alleine bei der Pilgramgasse stand das Wasser bis zu 10 Meter hoch. Bei den neuen U2-Stationen Matzleinsdorfer Platz und Reinprechtsdorfer Straße kann hingegen weitergearbeitet werden. Wie umfangreich die Verzögerungen bei dem Mega-Bauprojekt sind, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden.
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