Leistbares Wohnen ist im Zusammenhang mit der allgemeinen Teuerung eines der Hauptthemen in diesem Nationalratswahlkampf. Neben dem bereits beschlossenen Wohnbaupaket der türkis-grünen Koalition, im Zuge dessen bis 2026 2,2 Milliarden Euro für Sanierungs- und Handwerkerbonus, Gebührenwegfall, geförderte Darlehen aufgebracht werden sollen, will die ÖVP nun mehr Erleichterungen beim Hauskauf auf den Weg bringen.
Ziel ist die Steigerung der Eigentumsquote auf 60 Prozent. Dazu soll die Grunderwerbssteuer beim ersten Kauf abgeschafft werden. Außerdem will die Volkspartei „Nebenkosten weiter senken“ und Kreditbedingungen verbessern, erklärte Finanzminister Magnus Brunner am Dienstag bei der Präsentation eines weiteren Teils des Wahlprogramms der Volkspartei.
Brunner: „Eigene vier Wände wesentlicher Bestandteil des Lebens“
„Die eigenen vier Wände sind für uns ein wesentlicher Bestandteil des Lebens“, so Brunner bei der Pressekonferenz in der Wiener Parteiakademie. Man wolle den Menschen „Sorgen nehmen“ und „Leistungsträger entlasten“, betonte der Minister. Die Möglichkeit, Geld anzusparen, sei eine „Frage der Fairness“.
Die Grunderwerbssteuer von aktuell 3,5 Prozent soll bis zu einer Grenze von 500.000 Euro fallen. Das würde ein Ersparnis von bis zu 17.500 Euro bringen. Richtlinien zur Kreditvergabe hätte der Finanzminister gerne gelockert. Um das Sparen zu erleichtern, fordert seine Partei zudem „Steuerentlastungen, steuerfreie Überstunden und einen Vollzeitbonus“, führte der Minister aus. Vermögenssteuern machen für ihn „keinen Sinn“.

Plakolm: „Klares Nein zu neuen Steuern“
Von Parteikollegin und Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm gab es ebenfalls ein „klares Nein zu neuen Steuern“. Solche wären kontraproduktiv für den Eigentumserwerb. „Junge Menschen sollen die Perspektive haben, sich etwas zu schaffen“, sagte Plakolm
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