Die Spitzenkandidaten kennt jeder. Wer aber sind jene Männer und Frauen, die im Hintergrund die Wahlkampf-Fäden in der Hand halten? Die „Krone“ stellt die „Drahtzieher in der zweiten Reihe“ vor. Dieses Mal erklärt FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz seine Provokationslust, welche Opfer die Politik verlangt und warum er mit Jörg Haider auf ein Bier gehen würde.
Man kann Michael Schnedlitz viel vorwerfen, aber nicht, dass er auf den Mund gefallen ist. Der FPÖ-Generalsekretär besitzt ein Faible für provokante Sprüche und Aktionen, die auch gerne die Grenzen des guten Geschmacks überschreiten dürfen. Während der Pandemie produzierte er internationale Schlagzeilen, als er die vermeintliche Sinnlosigkeit von Schnelltests beweisen wollte, indem er Cola über den Test goss. Vor drei Jahren wurde er für Ermittlungen wegen Verhetzung vom Nationalrat ausgeliefert, den Fall der getöteten Leonie hatte er zuvor online mit „Zuwanderung tötet“ kommentiert. Die Identitären verharmloste er als „NGO auf der rechten Seite“.
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