Das von technischen Problemen gebeutelte Raumschiff „Starliner“ soll im Laufe des Freitags von der Internationalen Raumstation ISS abkoppeln und unbemannt zur Erde zurückkehren. Das erklärte die US-Raumfahrtbehörde NASA am Mittwoch.
Wegen zahlreicher technischer Probleme haben Hersteller Boeing und die NASA beschlossen, dass eine Rückkehr mit Astronauten an Bord zu gefährlich sei. Die vollautomatische Kapsel werde sechs Stunden nach dem Abkoppeln auf dem Raketenübungsplatz White Sands im Bundesstaat New Mexico aufsetzen, heißt es.
Butch Wilmore und Suni Williams, die am 5. Juni mit der krisengeplagten Kapsel zur Raumstation ISS geflogen sind, müssen weiter am Außenposten der Menschheit im All ausharren.
Kapsel plagen mehrere technische Probleme
Der „Starliner“ kämpft mit technischen Problemen wie einem „klebrigen“ Oxidationsmittelventil und mehreren Heliumlecks. Zuletzt wurde zudem bekannt, dass das Raumschiff begonnen hat, seltsame, gespenstische, klopfende Geräusche von sich zu geben – krone.at berichtete -, die man sich nicht erklären kann.
Sollte Alternative zu Musks „Crew Dragon“ werden
Der „Starliner“ ist ein teilweise wiederverwendbares Raumfahrzeug, das aus einer rund drei Meter hohen Kapsel für die Crew und einem Servicemodul besteht. Im Unterschied zum „Crew Dragon“ von SpaceX landet es nicht auf dem Wasser, sondern auf der Erde.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.