Start ist geglückt

ESA-Mission „Smile“ auf langem Weg zum Zielorbit

Wissen
19.05.2026 07:42
Porträt von krone.at
Von krone.at

Wie genau reagiert der magnetische Schutzschild der Erde auf Weltraumwetter? Um diese Frage zu beantworten, hat die europäische Raumfahrtagentur ESA die „Smile“-Mission ins All geschickt. Bis erste wissenschaftliche Daten der dreijährigen Mission verfügbar sind, dürfte es mehrere Monate dauern.

„Smile“ soll sowohl Sonnenwinde und energiereiche Ausbrüche der Sonne abbilden als auch die Reaktion des dynamischen Schutzschildes der Erde. Unter anderem sind Deutschland, Österreich, die Schweiz und China an dem Projekt beteiligt.

Instrumente zu Polarlichtern, Magnetfeld und Sonnenwind
Die Mission soll das Verständnis des Schutzschildes verbessern und erstmals Position, Form und Ausdehnung der Magnetosphäre als Ganzes darstellen. Auch darüber, wie Sonnenwinde Polarlichter und Stürme auslösen, erhoffen sich Forscherinnen und Forscher ein umfassendes Bild.

Video des Starts:

„Smile“ hat insgesamt vier Instrumente an Bord:

  • Mit einer Röntgenkamera soll die sonst nicht sichtbare Magnetosphäre abgebildet werden
  • Eine Ultraviolettkamera kann mehr als drei Tage am Stück Polarlichter erfassen
  • Ein Magnetometer zeichnet das Magnetfeld auf
  • Ein Ionenspektrometer nimmt Energie und Einfallsrichtung von Sonnenwind-Partikeln auf

Langer Weg bis Zielorbit
Die Rakete bringt den Flugkörper zunächst einmal in eine erdnahe Umlaufbahn in einer Höhe von etwa 700 Kilometern. Durch mehrere Schübe soll der Satellit dann schließlich in seinen Zielorbit kommen: eine elliptische Umlaufbahn, die zwischen 5000 und 121.000 Kilometer von der Erde entfernt ist. 

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