Risiko Fast-Fashion
Shein: Mode für alle, aber zu welchem Preis?
„Die Schönheit der Mode für alle zugänglich zu machen“ – diesen Vorsatz hat sich der chinesische Fast-Fashion-Händler Shein gefasst. Mit Erfolg: Hunderttausende Pakete mit der Billig-Mode aus Fernost erreichen inzwischen tagtäglich Europa. Die Preisvorteile werden zum Teil jedoch teuer bezahlt: mit der eigenen Gesundheit.
Shein - das 2008 gegründete Unternehmen hat sich binnen weniger Jahre dank aggressiver Expansion und Werbung vom chinesischen Guangzhou aus zu einem global agierenden Konzern mit rund 11.000 Mitarbeitern weltweit gemausert. Im Vorjahr erwirtschaftete das Unternehmen, das inzwischen synonym für Fast-Fashion steht und mit seinen Niedrigst-Preisen selbst bis dato etablierte Mitbewerber wie H&M und Zara teuer aussehen lässt, einen Umsatz von rund 24 Milliarden Dollar.
Aus großer Macht erwächst bekanntermaßen jedoch auch große Verantwortung. Shein verpflichtet sich daher laut eigenen Angaben, „Materialien mit geringerer Umweltbelastung und bevorzugten Leistungseigenschaften zu verwenden, die hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards entsprechen, um sowohl die Menschen als auch den Planeten zu schützen.“
So steht es zumindest auf der Website des Unternehmens, doch zwischen den Versprechungen und der Wirklichkeit scheint noch eine große Kluft zu klaffen ...


















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