Mit riesigen blauen Luftballons hat die Sozialistische Jugend vor dem Bundeskanzleramt gegen eine Neuauflage von Schwarz-Blau protestiert. Die rote Jugend wirf der FPÖ vor, eine menschenverachtende Politik zu machen, und sie glaubt der ÖVP nicht, dass sie mit den Freiheitlichen unter Herbert Kickl nicht koalieren würde.
„Nach unten zu treten ist das tägliche Brot von Herbert Kickl und der FPÖ. Seit Jahren bedienen sich FPÖ-Politiker nicht nur menschenverachtender Rhetorik, sie setzen ihre ekelhafte Ideologie auch in die Tat um, sobald sie Teil einer Bundesregierung sind“, so Paul Stich, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend.
Im Hintergrund würden mächtige Player wie die Industriellenvereinigung mit Forderungen nach einer 41-Stunden-Woche bereits an einer Neuauflage von Schwarz-Blau arbeiten, warnt er.
Auch wenn ÖVP-Granden wie Parteichef Karl Nehammer eine Koalition mit Kickl im Moment ausschließen, sei davon auszugehen, dass die ÖVP ihre Position ohne zu zögern wieder ändern werde, wenn es ihr passend erscheint. „Die schwarz-blaue Koalition in Niederösterreich zeigt das sehr deutlich. Daher muss es unsere Aufgabe sein, eine Neuauflage dieser Horror-Koalition zu verhindern“, so Stich.
Bei der Protestaktion vor dem Kanzleramt wurde eine große Anzahl an „Anti-Kickl-Luftballons“ angebracht und der Spruch „FPÖVPStoppen“ mit Luftballons dargestellt.
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