Ab 1. Juli wird der staatliche Stromkostenzuschuss von maximal 30 Cent auf 15 Cent pro Kilowattstunde (kWh) halbiert. Die Strompreisbremse greift dann nur noch bis zu einem Arbeitspreis von 25 Cent/kWh statt bisher 40 Cent/kWh. Wir verraten Ihnen, ob Sie Ihren Anbieter jetzt wechseln sollten und was es zu beachten gibt.
Verbraucher zahlen weiterhin zehn Cent selbst. Die Unterstützung gibt es weiterhin für einen Jahresverbrauch von bis zu 2900 kWh.
Haushalte mit mehr als drei Personen erhalten einen weiteren Zuschuss von 52,50 Euro jährlich pro Person.
Mit Ende 2024 läuft die Strompreisbremse aus – allerdings gibt es inzwischen schon Stromtarife, die unter dem Schwellenwert von zehn Cent liegen, ab dem die Förderung greift.
Das sollten Sie beachten:
Kritik kommt von der AK
„Leider haben die Energieversorger die günstigeren Konditionen bisher kaum an Bestandskunden weitergegeben“, kritisierte die Arbeiterkammer (AK) am Sonntag. Erste größere Preissenkungen seien erst für den Verlauf des Sommers angekündigt – und das ist der AK zu spät. Denn viele Verbraucher seien „weiterhin in teuren Altverträgen gefangen und können nicht wechseln“.
Weiterer Kritikpunkt der Arbeitnehmendenvertretenden ist, dass die Preise von Neuverträgen noch deutlich über dem Vorkrisenniveau lägen. Also werden die Energiekonzerne zu „mehr Fairness“ aufgefordert, „indem sie die sinkenden Preise endlich an die Verbraucher weitergeben“.
Tipp der AK ist die Anwendung des Tarifkalkulators der Regulierungsbehörde E-Control. Auf der AK-Homepage findet sich zusätzlich eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Anbieterwechsel.
Weitere Option seien Energiegemeinschaften, in denen erneuerbare und an Ort und Stelle erzeugte Energie zwischen den Mitgliedern geteilt wird.
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