Der normale Islam war ihnen zu weich, zu gemäßigt. Deshalb sollen eine 19-jährige Oberösterreicherin, die zum Islam konvertiert war, sowie neun junge Männer im Linzer Umland eine islamistische Terror-Zelle gegründet haben. Die Linzer Staatsanwaltschaft hat nun die Anklagen gegen vier von ihnen fertig. Das droht ihnen jetzt vor Gericht.
„Den Angeklagten wird vorgeworfen, dass sie in einer Wohnung im Bezirk Linz-Land eine eigene Gebetsstätte für Kleingruppen einrichten wollten. Dazu wurde ein Teil der Wohnung mit einem Vorhang abgetrennt und mit einschlägigen Gegenständen dekoriert – darunter ein selbst gemaltes Bild der IS-Flagge sowie ein Buch mit dem IS-Emblem“, erklärt Ulrike Breitender, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Linz auf „Krone“-Anfrage.
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