Extrem frühes und bitteres Aus für Oberösterreichs Topklubs in der Basketball Superliga! „Es fühlt sich noch schlimmer an als letztes Jahr“, seufzen die Welser Flyers nach dem Scheitern im Viertelfinale gegen Graz. Auch Gmunden erreichte das Halbfinale nicht, die Swans unterlagen Oberwart ganz klar.
Letztes Jahr am 24. April hatte Eisenstadts Emilio Banic vier Sekunden vor Spielende per Dreier den Außenseiter ins Halbfinale und Basketball-Wels in den Urlaub geschickt. Genau 371 Tage später gab’s ein Déjà-vu! Denn im vierten Viertelfinalspiel in Graz versenkte Jordan Wood einen Dreier zum 87:85 für die Steirer. Wie bitter für die Welser Flyers, erneut zog man im Viertelfinale den Kürzeren.
„Die Leere ist extrem“
„Die Leere ist extrem, es ist noch schlimmer als letztes Jahr“, so Trainer Sebastian Waser. Und auch Obmann Michael Dittrich fand kaum Worte: „Irre, dass wir verloren haben. Das ist sehr bitter und sehr schmerzhaft.“ Verständliche Worte, zumal Waser eigentlich alles richtig und sein Team gut auf die kraftvolle Grazer Legionärstruppe eingestellt hatte. Man zwang den Gegner zu Fouls, war am Rebound dominant und erledigte angeführt von Topscorer Marcus Azor offensiv die „Hausaufgaben“.
„35 Minuten waren wir klar besser – und dann frieren wir uns komplett ein, wir waren wie erstarrt“, war Waser machtlos gegen den unerklärlichen Leistungsabfall. Durch den Christian von Fintel – der Kapitän hat als einziger Spieler für die kommende Saison Vertrag – und Co. trotz des Cup-Sieges erneut sehr viel aufzuarbeiten haben. Wie auch Gmunden...
Gmunden-Boss: „Oberwart war einfach besser“
Für die Swans war ebenfalls bereits im Viertelfinale Endstation – gegen Oberwart gab’s in Spiel 4 daheim eine 78:87-Niederlage und ein 1:3 in der Serie. „Wir haben uns mit Anstand aus der Affäre gezogen. Mit sieben Leuten kannst du aber gegen ein physisch so starkes Team, das mit zehn Leuten spielt, nichts gewinnen. Sie waren die Besseren, das muss man anerkennen“, sagte Finanzchef Harald Stelzer.
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