Das Interesse an der Fischerei hat im Burgenland deutlich an Beliebtheit gewonnen. Fischen galt einst als Hobby für ältere Männer. Doch das stimmt längst nicht mehr. Immer mehr jungen Menschen und auch Frauen werden ihre Köder aus.
Aktuell gibt es rund 7600 Petrijünger im Burgenland - Tendenz steigend. Mit derzeit sechs Prozent hat sich der Frauenteil gegenüber 2020 verdoppelt. Das zeigt sich auch bei den Jahresfischereikarten: Alleine im Vorjahr machten 152 Angler die dafür notwendige Prüfung. Für den ersten Kurs heuer gibt es bereits 80 Anmeldungen.
Wichtiger Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt
Die große Nachfrage macht weitere Lehrgänge nötig. Darüber freut sich auch Landesrat Leonhard Schneemann: „Wer die Angelfischerei ausübt, um in freier Natur Wasserlebewesen zu fangen, soll dies fachkundig, verantwortungsbewusst und waidgerecht tun.“ Hobbyangler würden einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und gesunder Fischbestände leisten, indem sie die Gewässer bewahren und pflegen.
Angeln als wichtiger Wirtschaftsfaktor
Zugleich hat sich das Angeln zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt. Bestes Beispiel ist Andreas Pratl mit seinem Angelshop Carpelite in Pinkafeld, der nicht nur ein erstklassiges Sortiment anbietet, sondern wie berichtet, auch auf TikTok für Furore sorgt.
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