Kein ruhiger Sonntag für unsere Feuerwehren im Burgenland. Zwei aufsehenerregende Einsätze hielten 150 freiwillige Helfer voll auf Trab.
Alles andere als beschaulich verlief der Sonntag in Oberdorf im Bezirk Oberwart. Kurz vor 10.30 Uhr heulten die Sirenen auf, nachdem in einem Dachstuhl ein Brand ausgebrochen war und kurz darauf die gesamte Tragkonstruktion in Flammen stand. Eine riesige dunkle Rauchsäule, die über der 1000-Einwohner-Ortschaft aufstieg, war von Weitem schon zu sehen. Die 70 Einsatzkräfte dreier Feuerwehren konnten den Brand zwar rasch unter Kontrolle bringen, die Nachlöscharbeiten dauerten jedoch noch mehrere Stunden an. Der Sachschaden ist enorm. Die genaue Ursache muss erst durch Spezialisten ermittelt werden.
Brand in Einfamilienhaus mit Verletztem
Bereits in der Nacht gab es im Bezirk Oberwart einen spektakulären Großeinsatz mit sieben Feuerwehren. In einem Einfamilienhaus in Altschlaining wütete ein Brand. Um 3.39 Uhr war Alarm ausgelöst worden. Der Bewohner konnten sich noch selbst vor lebensgefährlichen Rauchgasen ins Freie retten, er erlitt jedoch leichte Verletzungen und wurde nach der Versorgung durch Rotkreuz-Sanitäter mit der Rettung ins Krankenhaus Oberwart gebracht.
80 Freiwillige brachten Brand unter Kontrolle
„Vom Brand betroffen war vor allem ein Raum. Jedoch war zu befürchten, dass sich die Flammen rasch ausbreiten. Sofort haben wir mit einem Innenangriff begonnen“, hieß es gleich nach der ersten Einschätzung der Gefahrenlage. Mit Löschleitungen rückten Atemschutztrupps eilig nach. Mehr als 80 Freiwillige leisteten ganze Arbeit. Gegen 4.15 Uhr konnte der Einsatzleiter schließlich das Kommando „Brand aus“ geben. Jetzt ist die Polizei am Zug, um die Ursache zu klären.
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