In der Feuerhalle Simmering werden Verstorbene eingeäschert. Für die Leiterin, Cornelia Lacina, ist es ein Traumberuf, dort zu arbeiten. Doch was passiert, wenn sich die Türen vor den Angehörigen ein letztes Mal schließen? Krone+ warf einen Blick hinter die Kulissen des Wiener Krematoriums.
Tausende Menschen nehmen jährlich in der Aufbahrungshalle mit großen Glasfenstern und Blick auf den Wiener Zentralfriedhof Abschied von den Verstorbenen. Ein Stockwerk tiefer werden die Vorbereitungen für die Einäscherung von den Mitarbeitern des Hauses getroffen. Hauptverantwortlich dafür ist Cornelia Lacina, die Betriebsleiterin des Krematoriums.
„Check-in“ für die Toten
Sie ist seit 2005 bei den Friedhöfen Wien angestellt und bereits seit ihrer frühen Kindheit mit dem Tod vertraut: „Mein Vater war Bestatter. Ich bin also mit dem Tod aufgewachsen. Für mich ist das wirklich ein sehr passender Beruf. Es war wie nach Hause kommen, als ich begonnen habe, bei den Friedhöfen zu arbeiten“, erzählt sie. Krone+ hat sie einen Tag lang bei ihrer Arbeit begleitet.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.