Feuer unter Kontrolle

Hotel in Schladming brannte: 130 Mann im Einsatz

Steiermark
18.03.2026 19:47

Der Großbrand im obersteirischen Ferienort Schladming dürfte unter Kontrolle sein. Acht Feuerwehren kämpften gegen die Flammen. Es wurde niemand verletzt. Der Bürgermeister spricht von „dramatischem“ Einsatz.

Im Dachboden einer Pension brach am Mittwochnachmittag im Ortsteil Gleiming in Schladming ein großer Brand aus. Der Notruf erreichte die Bezirkswarnzentrale in Liezen gegen 13.13 Uhr. Schon bei der Anfahrt wurden weitere Feuerwehren verständigt. Denn das Dachgeschoss des nordwestlichen Gebäudeteils stand bereits in Vollbrand. Acht Feuerwehren standen am Nachmittag im Einsatz.

Die Feuerwehrmänner und -frauen versuchten, die benachbarten Gebäudekörper – das Stammhaus sowie ein angebautes Wirtschaftsgebäude – zu retten. Der Wind wehte genau in deren Richtung, was den Einsatz massiv erschwerte.  

Alle Feuerwehren im Umkreis rückten an...
Alle Feuerwehren im Umkreis rückten an...(Bild: BFV Liezen/Schlüßlmayr)
(Bild: BFV Liezen/Schlüßlmayr)
(Bild: BFV Liezen/Schlüßlmayr)
(Bild: BFV Liezen/Schlüßlmayr)

Tiere befreit, niemand verletzt
„Der Besitzer hat Ponys und Pferde sicherheitshalber aus dem Wirtschaftsgebäude befreit“, sagt Christoph Schlüßlmayr vom Bereichsfeuerwehrverband Liezen zur „Krone“. Auch sonst kamen keine Personen bei dem Brand zu Schaden. „Darüber sind wir sehr froh. Ich danke auch allen Einsatzkräften für ihre unglaubliche Arbeit heute“, sagt Schladmings Bürgermeister Hermann Trinker kurz nach 18 Uhr. Der Dank gilt den Feuerwehren Mandling-Pichl, Schladming, Haus im Ennstal, Ramsau, Untertal Rohrmoos, Forstau, Aich und Petersberg.

Feuer im Griff, Brandermittlung am Donnerstag
„Das Feuer ist vorerst unter Kontrolle, es hatte sich dramatisch ausgeweitet“, so Trinker am Abend, der zuvor selbst vor Ort war. Eine Brandwache wird über Nacht bleiben, Glutnester müssen noch gelöscht werden. „Das Wirtschaftsgebäude konnte geschützt werden, aber die Schäden am Haus sind beträchtlich“, meint der Bürgermeister weiter. Die Brandursache steht noch nicht fest, der Brandschaden dürfte wohl hoch sein. Die Eigentümer-Familie, die sich rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte, sei schwer betroffen. 

Zu dem Einsatz wurden alle Feuerwehren im Umkreis alarmiert, da sich zunächst auch die Löschwasserzufuhr als herausfordernd darstellte. Die Tanklöschfahrzeuge wurden dann durch Zubringleitungen vom Bach sowie der Reiteralm-Beschneiungsanlage gespeist. Die Feuerwehren standen mit 18 Fahrzeugen im Dienst, auch das Rote Kreuz, die Polizei und die Energie Steiermark waren vor Ort.  

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