Tirol ist nach dem Femizid in Innsbruck geschockt. Die Tiroler Grünen fordern mehr Schutz und machen konkrete Vorschläge. Unter anderem einen Notfallknopf für gefährdete Frauen.
Das durch die Polizei verhängte Betretungs- und Annäherungsverbot konnte eine Frau (37) nicht davor bewahren, von ihrem Ehemann ermordet zu werden. Es ist heuer der bereits fünfte Femizid in Österreich.
Mehrere Dringlichkeitsanträge
„Der Femizid in Innsbruck zeigt auf brutalste Weise, dass nicht die dunkle Gasse, sondern das eigene Zuhause der gefährlichste Ort für Frauen und Mädchen ist“, sagt LA Zeliha Arslan und stellte mehrere Dringlichkeitsanträge vor, die die Grünen in den März-Landtag einbringen werden:
Der Fall macht mich tief betroffen und muss die Politik wachrütteln. Wir können viel mehr für einen besseren Schutz von Frauen tun.

LA Zeliha Arlsan (Grüne)
Bild: Gruber
Mit diesen Anträgen möchten die Grünen Frauen besser schützen. Es brauche auch mehr Notwohnungen und mehr Plätze in Frauenhäusern sowie mehr finanzielle Mittel für die Täterarbeit. Es dürfe nicht sein, dass hier Wartelisten existieren.
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