Do, 19. Juli 2018

Gebührenfalle

02.06.2005 09:37

Geldwechsel vor dem Urlaub kann teuer werden

Ein aktueller Test der Arbeiterkammer bei sieben Banken, einer Wechselstube in Wien und zwei Banken am Flughafen Schwechat zeigt: Die Spesen bei Banken und Wechselstuben machen von einem bis 4,5 Prozent vom gekauften Betrag aus. Am teuersten wird es am Airport – zwischen vier und fünf Prozent! An Mindestspesen werden bis zu 7,50 Euro verlangt. Wor allem das Wechseln kleiner Beträge kann kostspielig werden, da sich die Mindestspesen stark bemerkbar machen.

Wer außerhalb Europas oder in einem Nicht-Euro-Land Urlaub macht, muss immer noch Geld umwechseln. Grundsätzlich sind die Gebühren für den An- und Verkauf von Valuten gleich hoch, nur die Österreichische Verkehrskreditbank verlangt unterschiedliche Spesen. Die Provisionen haben sich gegenüber der letzten AK-Erhebung im Vorjahr nicht verändert.

Im Ausland oft Kursvorteile
Von den Banken gibt es keine eindeutigen Tipps, ob Geld umwechseln in Österreich oder direkt im Urlaubsland billiger ist, da die Kurs- und Spesengestaltung in Ländern wie Kroatien, Türkei, Tschechien, Slowakei oder Ungarn sehr unterschiedlich ist. Demnach sind die Kurse zwar oft günstiger als in Österreich, die Spesen können aber diesen Kursvorteil wieder auffressen.

Sonderfall Türkei
In der Türkei wurde mit 1. Jänner 2005 die "Neue türkische Lira" eingeführt, die alten sind bis 31. Dezember 2005 gültig. "Konsumenten sollten jedenfalls die Wechselkurse vergleichen, da es seit sechs Jahren keine einheitliche Kursbildung mehr gibt", rät die AK.

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