Mit einer Umfrage im Gepäck kämpft die Arbeiterkammer Burgenland für Verbesserungen im öffentlichen Verkehr. Konkret geht es um mehr Verbindungen und Haltestellen.
Durchgeführt wurde die Pendlerbefragung im ersten Halbjahr 2023 gemeinsam mit ÖGB und vida Burgenland. An der Online-Umfrage nahmen 370 Burgenländer teil. Die wichtigsten Ergebnisse: 50 Prozent der Befragten gaben an, die Öffis wegen und der Kostenersparnis und des Klimaschutzes zu nutzen. Sie sehen es positiv, die Zeit während der Fahrt nutzen zu können. 40 Prozent wünschen sich mehr Angebot morgens, nachmittags und abends –Teilzeitkräfte auch tagsüber. Mehr als 20 Prozent sprechen sich für günstige Ticketpreise aus. Kritisiert werden vor allem hohe Tarife bei Einzeltickets.
Einige unserer Wünsche konnten bereits mit der Fahrplanumstellung im September erfüllt werden.
Arbeiterkammer-Verkehrsespertin Ines Lukic-Zjajo
„Zehn Prozent wünschen sich mehr Haltestellen beim Wohn- bzw. Arbeitsort. Im Mittel- und Südburgenland ist dies mit dem BAST bereits umgesetzt“, meint AK-Verkehrsexpertin Ines Lukic-Zjajo. Viele dieser Forderungen diskutierte man auch bei einem Runden Tisch mit Vertreten des Landes, der ÖBB und der Raaberbahn. „Wir sehen uns als Anlaufstelle für mögliche Probleme und Verschlechterungen“, ergänzt AK-Präsident Gerhard Michalitsch. Beschwerden und Veränderungsbedarf würden von den Experten an die zuständigen Stellen weitergeleitet, um ein möglichst optimales Ergebnis zu erzielen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.