Stifte, Hefte oder Schultaschen: In den nächsten Wochen müssen wieder zahlreiche Dinge für den Schulstart angeschafft werden. Bei Erstklässlern wird es besonders teuer. Zugleich gibt es enorme Preisunterschiede.
In den ersten Monaten nach dem Schulbeginn liegen die Kosten bei rund 4000 Euro. Zugleich zeigt der Preismonitor der Arbeiterkammer Burgenland große Unterschiede: Differenzen von bis zu 143 Prozent sind keine Seltenheit.
Vor allem Eltern, die sowieso schon durch die Teuerungen belastet sind, wissen nicht mehr, wie sie den Schulbeginn finanziell stemmen können.
Claudia Kreiner-Ebinger, Arbeiterkammer Burgenland
Ein Vergleich zahlt sich aus
Deutlichen Preisunterschiede gibt es aber nicht nur zwischen den Marken, sondern auch bei ein und derselben Marke. Laut AK-Preismonitor kosten erhobene Produkte im Papierfachhandel im Durchschnitt um 10,5 Prozent mehr als bei den großen Handelsketten. 13 von 50 Produkten waren aber im Schnitt im Papierfachhandel um bis zu knapp 24 Prozent billiger.
Schultaschen kosten je nach Inhalt und Qualität zwischen 50 und 299 Euro. Bei Handelsketten gibt es das preiswerteste Exemplar durchschnittlich um rund 92 Euro, im Papierfachhandel um rund 178 Euro.
Gegenüber dem Vorjahr sind Schulartikel bei den Handelsketten um durchschnittlich fast 10 Prozent teurer geworden, im Papierfachhandel um 6,3 Prozent. Den AK-Preismonitor gibt’s auf bgld.arbeiterkammer.at
Zugleich ein paar Tipps, wie Eltern beim Einkauf der Schulsachen sparen können:
Teilnehmen bei Studie über Schulkosten
Wie berichtet, sucht die AK Familien, die bereit sind, ein Jahr lang die Kosten aufzulisten.
Infos zur Studie: www.schulkosten.at
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